Berlins Kult-Fischbude Ergün's muss nach Bahn-Kündigung schließen
Ergün's Fischbude: Berlins legendäres türkisches Fischrestaurant muss nach Kündigung durch die Deutsche Bahn schließen
Die Ergün's Fischbude, ein seit langem etabliertes türkisches Fischrestaurant in Berlin, steht vor dem Aus, nachdem die Deutsche Bahn den Mietvertrag gekündigt hat. Die Entscheidung folgt auf monatelange Unsicherheit, in der die Besitzer um den Erhalt des Betriebs kämpften. Bekannt für seinen frischen Fisch und den historischen Standort, ist das Lokal seit 1992 ein beliebter Treffpunkt der Berliner.
Erste Berichte über die mögliche Schließung veröffentlichte die Berliner Zeitung bereits im Juli 2024. Bei Kontrollen seien demnach Mängel im Brandschutz festgestellt worden, die möglicherweise zur Kündigung führten. Trotz Verhandlungsbemühungen der Inhaber verlängerte die Deutsche Bahn den Vertrag nicht.
Das Restaurant befindet sich in einem der denkmalgeschützten S-Bahn-Bögen im Westen Berlins. Geschäftsführerin Mine Centinbas schließt einen Umzug nicht aus, falls ein neuer Standort gefunden wird. Zudem wurde eine Spendenaktion gestartet, um den Betrieb zu unterstützen und ein Stück Berliner Kulturgeschichte zu bewahren.
Ein offizielles Schließungsdatum steht noch nicht fest. Ohne konkreten Übergangsplan bleibt die Zukunft des Restaurants ungewiss.
Mit der Kündigung des Mietvertrags muss die Ergün's Fischbude ihren aktuellen Standort räumen. Die Besitzer prüfen weiterhin Optionen, darunter einen möglichen Umzug. Unterstützer hoffen, dass die Spendenkampagne dazu beiträgt, das geliebte Restaurant in irgendeiner Form zu erhalten.






