Bayern stockt Finanzhilfen für Kommunen auf – Fürth erhält 6 Millionen Euro
Miroslav HofmannBayern stockt Finanzhilfen für Kommunen auf – Fürth erhält 6 Millionen Euro
Bayern hat im Jahr 2025 die finanzielle Unterstützung für seine wirtschaftlich kämpfenden Kommunen erhöht. Die Stadt Fürth erhält 6 Millionen Euro an Zuweisungen und Stabilisierungshilfen – eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Landesvertreter bezeichnen diesen Schritt als entscheidende Maßnahme zur Sicherung stabiler Haushalte auf kommunaler Ebene.
Die Mittel stammen aus dem bayerischen kommunalen Finanzausgleich, der in diesem Jahr ein Volumen von rund 12 Milliarden Euro umfasst. Der Freistaat wird seinen Anteil am allgemeinen Steueraufkommen für die Kommunen im Jahr 2026 von 13 Prozent (2025) auf 13,3 Prozent erhöhen; für 2027 ist eine weitere Anhebung auf 13,5 Prozent geplant. Neben den für 2026 vorgesehenen 4,98 Milliarden Euro erhalten die Kommunen zudem 3,9 Milliarden Euro aus Bundesmitteln für die Infrastrukturförderung.
Jährlich profitieren etwa 70 bayerische Gemeinden von diesen Zuschüssen. Die Hilfen sollen Städten und Gemeinden helfen, Haushaltslücken zu schließen, Schulden abzubauen und die Liquidität zu sichern. Das Finanzministerium betont, dass es darum gehe, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken und finanzielle Krisen zu verhindern.
Die CSU-Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger begrüßte die Förderung als deutliches Zeichen der Unterstützung. Auch Barbara Fuchs von den Grünen lobte die Hilfen, forderte jedoch nachhaltige und verlässliche Langzeitlösungen für die Kommunalfinanzierung. Sie hob hervor, dass der Freistaat eine bedeutende Rolle bei der Stabilisierung der kommunalen Haushalte spiele.
Fürths Zuweisungen für 2025 belaufen sich nun auf 6 Millionen Euro – eine Steigerung um eine Million Euro im Vergleich zu 2024. Die zusätzlichen Mittel sollen die finanziellen Belastungen der lokalen Behörden mindern. Offizielle Stellen bestätigten, dass die Verteilung der Hilfen weiterhin bedarfsorientiert erfolgen werde.






