Bayern führt ab September 2024 wieder Grenzkontrollen an Schengen-Grenzen ein
Miroslav HofmannBayern führt ab September 2024 wieder Grenzkontrollen an Schengen-Grenzen ein
Bayern führt ab 16. September 2024 vorübergehend wieder Grenzkontrollen an allen landseitigen Schengen-Grenzen ein. Der Schritt sollte die innere Sicherheit stärken und irreguläre Sekundärmigration eindämmen. Zwischen dem Stichtag und dem 2. Februar 2025 verzeichneten Beamte der Bundespolizei tausende Einsätze an diesen Kontrollpunkten.
Die Bundespolizeidirektion München, zuständig für den Grenzschutz in Bayern, setzte die Kontrollen um. Betroffen waren nicht nur die Grenzen zu Österreich, sondern auch die zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. Die Entscheidung folgte auf Bedenken wegen unerlaubter Grenzübertritte und Sekundärmigrationsbewegungen.
Zwischen dem 16. September 2024 und dem 2. Februar 2025 wiesen die Beamten 9.820 Personen ab oder führten sie zurück. Diese Zahlen basieren auf vorläufigen Einreiseerfassungen bis Dezember 2024, ergänzt durch Daten aus einem Sondermeldesystem. Geringfügige Anpassungen der Statistik sind noch möglich.
Die Bundespolizeidirektion hat die bundesweiten Zahlen auf ihrem Presseportal veröffentlicht. Für weitere Auskünfte steht die Pressestelle der Bundespolizeidirektion München zur Verfügung.
Die vorübergehenden Kontrollen waren Teil umfassender Maßnahmen zur Überwachung und Regulierung des Verkehrs an den Schengen-Grenzen. Bis Februar 2025 wurden auf diese Weise fast 10.000 Menschen am illegalen Einreiseversuch nach Bayern gehindert. Die Behörden bewerten weiterhin die Auswirkungen dieser Schritte auf Sicherheit und Migrationsströme.






