Bahnrekorde in Bayern: 12 Milliarden Kilometer dank Deutschlandticket
Stjepan StaudeBahnrekorde in Bayern: 12 Milliarden Kilometer dank Deutschlandticket
Bahnreisen in Bayern verzeichnen Rekordwerte: Fast 12 Milliarden Kilometer im Jahr 2024
Die Nutzung der Bahn in Bayern hat ein neues Allzeithoch erreicht – im Jahr 2024 legten Fahrgäste fast 12 Milliarden Kilometer zurück. Der deutliche Anstieg folgt auf eine stark gestiegene Nachfrage, die maßgeblich auf den Erfolg des Deutschlandtickets zurückzuführen ist. Behördenvertreter sehen im 49-Euro-Monatsticket einen zentralen Treiber für diesen Boom.
Besonders stark wuchs die Nachfrage im Regionalverkehr: Hier stieg die Zahl der Fahrgastkilometer im Vergleich zu 2023 um 15,7 Prozent. Auf einigen Strecken war der Anstieg noch deutlicher – etwa auf der Expresslinie Coburg–Bamberg, wo die zurückgelegte Reisestrecke um 112 Prozent zunahm.
Auch die großen Ballungsräume verzeichneten spürbare Zuwächse. Die Münchner S-Bahn verbuchte ein Plus von 4,4 Prozent bei den Fahrgastkilometern, das Nürnberger Netz wuchs um 2,6 Prozent. Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahnverkehrs-GmbH (BEG), führte einen Großteil dieses Wachstums auf das Deutschlandticket zurück.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte, dass dieser Trend über die Landesgrenzen hinausgeht. Der Schienenverkehr floriert demnach bundesweit – nicht nur in Bayern. Das Deutschlandticket, dessen Preis 2026 von 58 auf 63 Euro steigen wird, habe dabei eine Schlüsselrolle bei der Steigerung der Fahrgastzahlen gespielt.
Die Rekordzahlen bestätigen das bayerische Schienennetz als eines der am stärksten frequentierten in Deutschland. Mit fast 12 Milliarden zurückgelegten Kilometern im Jahr 2024 verzeichnet das System die höchste Nachfrage seiner Geschichte. Der anhaltende Erfolg des Deutschlandtickets bleibt ein entscheidender Faktor für die künftige Entwicklung.






