22 March 2026, 18:12

Augsburger Stichwahl: Briefstimmen werden im Bierzelte ausgezählt

Eine große Gruppe von Menschen an langen Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit festlichen Dekorationen und Taschen auf den Tischen.

Kein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburger Stichwahl: Briefstimmen werden im Bierzelte ausgezählt

Augsburgs Bürgermeister-Stichwahl nahm eine ungewöhnliche Wendung, als Wahlhelfer die Briefwahlstimmen in einem Bierzelte auszählten. Die ungewöhnliche Lösung wurde nötig, nachdem die Stadt vergeblich nach einem geeigneten Veranstaltungsort für die Aufgabe suchte. Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) trat dabei gegen den SPD-Herausforderer Florian Freund an.

Im ersten Wahlgang war noch eine Ausstellungshalle genutzt worden, doch dieser Raum stand für die Stichwahl nicht mehr zur Verfügung. Da keine anderen großen Säle in Augsburg frei waren, entschieden sich die Verantwortlichen für das Plärrer-Bierzelt, ein örtliches Festzelt, als einzige praktikable Alternative.

Dort versammelten sich die Wahlhelfer, um die Briefstimmen auszuwerten und sicherzustellen, dass die Wahl wie geplant stattfinden konnte. Bei der Stichwahl ging es um das Duell zwischen Weber, der amtierenden Oberbürgermeisterin, und ihrem SPD-Konkurrenten Freund.

Wie viele Helfer an der Auszählung beteiligt waren, wurde nicht bekannt gegeben. Das Bierzelte bot jedoch genug Platz, um die Aufgabe trotz des ungewöhnlichen Rahmens zu bewältigen.

Die Nutzung eines Festzeltes unterstreicht die logistischen Herausforderungen, mit denen die Stadt während der Augsburger Oberbürgermeisterwahl konfrontiert war. Die Stichwahl zwischen Weber und Freund verlief dennoch ohne Verzögerungen. Die Behörden bestätigten, dass die Auszählung wie vorgeschrieben abgeschlossen wurde.

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