Audi-Tochter PSW plant Stellenabbau - Zukunft des Werks in Frage - Audi plant drastische Umstrukturierung mit Jobabbau in Neckarsulm
Audi hat eine umfassende Umstrukturierung seiner Geschäftsbereiche eingeleitet. Die Veränderungen werden mehrere Standorte betreffen, darunter Neckarsulm, wo bis zu 100 Arbeitsplätze gestrichen werden könnten. Verhandlungen mit Gewerkschaften und dem Betriebsrat zur Gestaltung des Umstrukturierungsprozesses haben nun begonnen.
Das Unternehmen kündigte die geplanten Kürzungen in einer Videobotschaft an die Belegschaft an. Bei PSW Automotive Engineering, das etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, könnten bis zu 30 Prozent der Stellen entfallen. Die IG Metall betonte jedoch, dass es aus betrieblichen Gründen keine Entlassungen geben werde.
Betriebsrat und Gewerkschaftsvertreter verhandeln derzeit über die konkrete Ausgestaltung der Pläne. Auch PSW GmbH muss im Rahmen des Gesamtkonzepts strukturelle und organisatorische Anpassungen vornehmen. Der Standort Neckarsulm bleibt von einer möglichen Schließung bedroht, eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Die Umstrukturierung wird Audis Geschäftsabläufe neu ausrichten – mit potenziellen Arbeitsplatzverlusten bei PSW und möglichen Standortschließungen. Die Gespräche zwischen Unternehmensführung, Gewerkschaften und Betriebsrat werden die nächsten Schritte bestimmen. Die Ergebnisse werden rund 1.000 Mitarbeiter in den betroffenen Bereichen betreffen.






