Bayerns Energiepreise sinken auf Vierjahrestief – doch die Belastung bleibt hoch
Stjepan StaudeEnergiekosten für Unternehmen in Bayern auf Vierjahres-Tief - Bayerns Energiepreise sinken auf Vierjahrestief – doch die Belastung bleibt hoch
Energiepreise in Bayern auf Vierjahrestief gesunken
Die Energiepreise in Bayern sind auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Der Rückgang setzt einen stetigen Abwärtstrend seit Beginn des Jahres 2024 fort, doch die Kosten liegen weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Pandemie. Unternehmen zahlen zwar weniger, doch die Belastung bleibt höher als 2019.
Der Energiepreisindex des vbw, der neun Energieträger nach bayerischem Verbrauch gewichtet abbildet, sank im August auf 108,8 Punkte. Das entspricht einem Rückgang um 3,2 Punkte gegenüber dem Vormonat. Zu Jahresbeginn hatte der Index noch bei 127,1 gelegen.
Gefallene Ölpreise haben maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen. Industrielles Erdgas kostet mittlerweile weniger als die Hälfte des Preises von 2019, was die Belastung für Unternehmen verringert. Dennoch liegen die Energiepreise insgesamt trotz des jüngsten Rückgangs noch fast 25 Prozent über dem Niveau von 2019.
Aktuell bewegen sich die Preise zudem weit unter dem Höchststand von 2022, als die Energiekosten auf Rekordniveau explodierten. Heute liegen sie bei etwa der Hälfte dieses Spitzenwerts. Der Trend deutet auf eine schrittweise Erholung hin, doch die Ausgaben der Unternehmen bleiben im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie erhöht.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen klaren Abwärtstrend bei den Energiekosten für bayerische Unternehmen. Zwar haben sich die Preise von den Höchstständen des Jahres 2022 entfernt, doch sie liegen weiterhin deutlich über dem Niveau von 2019. Die sinkenden Öl- und Gaspreise bringen zwar Entlastung, doch der Energiemarkt hat sich noch nicht auf das Vorkrisenniveau erholt.






