25 April 2026, 18:14

Anti-Duckface-Day: Wie ein Comedy-Trio den "Entenmund" humorvoll bekämpft

Plakat für die New York Herald am Sonntag, den 14. März, mit einer Karikatur einer Frau mit menschlichem Gesicht und begleitendem Text.

Anti-Duckface-Day: Wie ein Comedy-Trio den "Entenmund" humorvoll bekämpft

Anti-Duckface-Day: Eine humorvolle Rebellion gegen den "Entenmund"-Trend

In den letzten Jahren hat eine lockere Online-Kampagne gegen die beliebte "Duckface"-Pose – also den typischen Schmollmund mit eingezogenen Wangen – an Fahrt aufgenommen. Initiiert wurde der Anti-Duckface-Day vom deutschen Comedy-Trio Y-TITTY, das Nutzer sozialer Medien dazu aufruft, auf den angestrengten Pout zu verzichten und stattdessen spielerisch zu protestieren. Gefeiert wird der Aktionstag jedes Jahr am 22. Juli, passend zum Pi-Näherungstag.

Die Duckface-Pose, bei der die Lippen gespitzt und die Wangen eingezogen werden, war vor allem bei jungen Frauen auf Plattformen wie Facebook weit verbreitet. Als Gegenbewegung rief Y-TITTY den Anti-Duckface-Day ins Leben – eine humorvolle Abrechnung mit dem Pose-Trend.

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Die Premiere im Jahr 2011 verzeichnete rund 21.000 Teilnehmer, die ihr Profilbild gegen ein offizielles Anti-Duckface-Abzeichen austauschten. Das Trio veröffentlichte zudem eine Hymne für die Bewegung auf YouTube und verbreitete so die Botschaft weiter.

Seither ist der Aktionstag gewachsen: Eine eigene Facebook-Seite koordiniert die jährlichen Aktivitäten, und Unterstützer tauschen nach wie vor ihre Fotos gegen das Abzeichen – aus der spontanen Idee ist eine wiederkehrende Online-Tradition geworden.

Der Anti-Duckface-Day bleibt eine skurrile, aber beständige Protestaktion gegen ein soziales Medien-Klischee. Indem Teilnehmer ihre Duckface-Selfies durch das Abzeichen ersetzen, halten sie den Scherz jedes Jahr am 22. Juli am Leben. Die Mischung aus Humor und digitalem Aktivismus sichert der Kampagne ihren Platz in der Internetkultur.

Quelle