24 April 2026, 08:15

Allgäu prüft Beitritt zum Münchner Verkehrsverbund – Revolution für Pendler?

Eine belebte Stadtstraße mit Autos, Bussen, Fußgängern, Gebäuden, Strommasten, einer Brücke, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Allgäu prüft Beitritt zum Münchner Verkehrsverbund – Revolution für Pendler?

Öffentlicher Nahverkehr im Allgäu könnte bald vor großen Veränderungen stehen. Die regionalen Behörden prüfen derzeit einen Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV). Der Schritt folgt auf jahrelange Diskussionen über die Schaffung eines einheitlichen Verkehrsnetzes in der Region.

Die Idee eines übergreifenden Verkehrssystems wird seit Jahrzehnten erörtert. Kürzlich haben Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu offiziell Interesse an einer Mitgliedschaft im MVV bekundet. Dies veranlasste Kempten und den Landkreis Oberallgäu, eigene nächste Schritte zu prüfen.

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Lokale Politiker trafen sich zu einer gemeinsamen Sitzung, um den Vorschlag zu bewerten. Sie einigten sich auf einen ersten Schritt in Richtung eines möglichen Beitritts. Der Kreistag billigte den Plan am Donnerstagnachmittag offiziell – der Kemptener Stadtrat muss jedoch noch separat darüber beraten.

Kosten und Umsetzbarkeit bleiben zentrale Bedenken. Bis Ende des Jahres wollen die Verantwortlichen die Bedingungen für einen MVV-Beitritt klären. Auch eine endgültige Entscheidung über die Machbarkeit könnte bis dahin fallen.

Das Ergebnis der Gespräche wird entscheiden, ob sich das Allgäu in das Münchner Verkehrsnetz integriert. Bei Erfolg könnte die Änderung die lokalen Mobilitätsangebote grundlegend verändern. Die Behörden erwarten bis Jahresende eine klarere Perspektive – noch vor Beginn des Jahres 2025.

Quelle