Agilis setzt Ersatzlokomotiven nach schweren Eisenbahnunfällen ein
Alexander TextorAgilis setzt Ersatzlokomotiven nach schweren Eisenbahnunfällen ein
Agilis least zwei Ersatzlokomotiven, um den Betrieb in der Donauregion aufrechtzuerhalten
Die Maßnahme folgt auf zwei schwere Eisenbahnunfälle, bei denen Teile der Flotte beschädigt wurden. Die neuen Einheiten nehmen am 13. Oktober den Betrieb zwischen Ulm und Donauwörth auf.
Bei Kollisionen in Manching und Dillingen waren zwei Züge von Agilis schwer beschädigt worden. Um den Fahrplan aufrechterhalten zu können, sicherte sich das Unternehmen zwei Coradia-Continental-Triebzüge von der Hessischen Landesbahn (HLB). Diese Einheiten sind normalerweise im Netz der Mittelhessen-Bahn im Einsatz, werden nun aber Agilis in der Region Mitte unterstützen.
Die geleasten Triebzüge sind jeweils 73 Meter lang und bestehen aus vier Wagen. Sie bieten Platz für 206 sitzende und 188 stehende Fahrgäste. In den vergangenen Wochen wurden Agilis-Lokführer für die Bedienung der neuen Fahrzeuge geschult.
Die Ersatzzüge tragen eine Lackierung in Rot, Orange und Grau. Ab dem 13. Oktober werden sie vor allem auf der Strecke Ulm–Donauwörth verkehren und so für stabile Verbindungen sorgen, während die Reparaturen an den beschädigten Zügen andauern.
Die geleasten Lokomotiven helfen Agilis, den Fahrplan nach den Unfällen einzuhalten. Jede Einheit bietet zusätzliche Kapazitäten und Zuverlässigkeit für Fahrgäste in der Donauregion. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Ersatzzüge bis zur Instandsetzung der beschädigten Züge im Einsatz bleiben.






