80-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag durch jahrelangen Liebesbetrug
Stjepan StaudeLovescamming Betrug: 80-Jähriger Bayer sucht Liebe in Kirgistan - 80-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag durch jahrelangen Liebesbetrug
Ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Cham in Bayern hat nach einem Liebesbetrug einen sechsstelligen Betrag verloren. Der Schwindel dauerte zwei Jahre an, wobei sich der Betrüger als eine Frau ausgab, die dringend finanzielle Hilfe benötigte.
Der Betrug begann, als der Mann eine SMS von einer Person erhielt, die behauptete, eine Frau aus Kirgisistan zu sein. Sie äußerte romantische Gefühle, schickte Fotos und eine Kopie eines Passes, um Vertrauen aufzubauen. Mit der Zeit überredete der Betrüger ihn, Geld für angebliche Arztkosten und andere Notfälle zu überweisen.
Zwei Jahre lang tätigte das Opfer über 50 Zahlungen unter verschiedenen Vorwänden. Der Betrüger hielt die Täuschung aufrecht, indem er die emotionale Bindung ausnutzte. Im September brach der Mann schließlich den Kontakt ab und reiste nach Kirgisistan, in der Hoffnung, seine vermeintliche Partnerin zu finden.
Liebesbetrug dieser Art beginnt oft auf Dating-Plattformen, in sozialen Netzwerken oder über Messenger-Dienste. Betrüger erfinden falsche Identitäten, um ihre Opfer zur Überweisung von Geld oder zur Preisgabe persönlicher Daten zu bewegen.
Der Fall zeigt, wie Liebesbetrüger vorgehen: Sie bauen zunächst Vertrauen auf, um ihre Opfer anschließend finanziell auszunutzen. Die Behörden warnen weiterhin vor den Risiken, Geld an unbekannte Personen im Internet zu überweisen. Die Verluste des Mannes unterstreichen, wie wichtig es ist, Identitäten zu überprüfen, bevor man finanzielle Transaktionen vornimmt.






