26 April 2026, 12:16

30 Jahre Spätaussiedler in Bayern: Ein Fest der Integration und Kultur in Nürnberg

Eine detaillierte Karte von Bayern auf dem Cover eines alten Buches vor schwarzem Hintergrund.

30 Jahre Spätaussiedler in Bayern: Ein Fest der Integration und Kultur in Nürnberg

Feierlichkeiten zu "30 Jahre Spätaussiedler in Bayern" im Nürnberger City-Park-Center

Am 27. Januar 2023 fand im Nürnberger City-Park-Center eine Veranstaltung zum Thema "30 Jahre Spätaussiedler in Bayern" statt. Die Feier begann um 10 Uhr und umfasste Reden hochrangiger bayerischer Politiker. Im Mittelpunkt stand der Beitrag der Russlanddeutschen, die in den vergangenen drei Jahrzehnten in der Region eine neue Heimat gefunden haben.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR), das seit seiner Gründung 2019 die Kultur und Geschichte der Deutschen aus postsowjetischen Regionen durch Ausstellungen, Workshops und Gemeinschaftsprojekte bewahrt und fördert.

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder nahm an der Veranstaltung teil und bekräftigte seine Unterstützung für die Arbeit des Zentrums. An seiner Seite stand die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, die ebenfalls das Wort ergriff. Scharf würdigte die Erfolge des BKDR und versicherte, das Projekt auch künftig zu begleiten.

Die Reden standen im Kontext einer beachtlichen Migrationsgeschichte: Seit 1993 hat Deutschland rund 1,7 Millionen Spätaussiedler aus ehemaligen Sowjetrepubliken aufgenommen. Heute leben etwa 2,5 Millionen Menschen mit russlanddeutschen Wurzeln in Deutschland, davon rund 400.000 in Bayern.

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Die Veranstaltung im Nürnberger City-Park-Center unterstrich die langjährigen Verbindungen zwischen Bayern und den Russlanddeutschen. Mit anhaltender politischer Rückendeckung will das BKDR seine Mission der kulturellen Bewahrung weiter vorantreiben – eine Arbeit, die angesichts des 30-jährigen Jubiläums der ersten Spätaussiedler-Welle an Bedeutung gewinnt.

Quelle