13 April 2026, 12:13

Zwei Anlagebetrugsfälle in Bayern: Opfer verlieren über 250.000 Euro an Fake-Plattformen

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Mann verliert 190.000 Euro an Investment-Betrüger - Zwei Anlagebetrugsfälle in Bayern: Opfer verlieren über 250.000 Euro an Fake-Plattformen

Die Polizei hat zwei getrennte Fälle von Anlagebetrug in Bayern bestätigt, bei denen Opfer hohe Summen an gefälschte Handelsplattformen verloren. Die Betrüger lockten mit Versprechungen hoher Renditen bei Aktien, Kryptowährungen und Devisengeschäften – doch Gewinne blieben aus.

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Im ersten Fall überzeugte ein Mann aus dem Landkreis Kelheim, rund 190.000 Euro auf Konten in Spanien und Großbritannien zu überweisen. Die Betrüger brachten ihn zwischen Juli und Oktober dazu, mehrfach Geld zu transferieren, mit der Behauptung, die Investitionen würden hohe Erträge abwerfen. Als die versprochenen Auszahlungen ausblieben und die Kriminellen nicht mehr reagierten, erstattete das Opfer Anzeige.

Ein zweites Opfer aus dem Landkreis Deggendorf verlor etwa 70.000 Euro, nachdem es Gelder auf ein Schweizer Konto überwiesen hatte. Auch er glaubte, über eine Online-Plattform lukrative Anlagen zu tätigen. Die Behörden wiesen darauf hin, dass solche Plattformen oft keine seriöse finanzielle Absicherung haben.

Die Polizei warnt seitdem vor einer Zunahme betrügerischer Websites, die mit Aktien, Binäroptionen, Devisenhandel und Kryptowährungen locken. Beide Fälle werden weiterhin ermittelt. Keines der Opfer erhielt das investierte Geld oder die versprochenen Gewinne zurück. Die Vorfälle zeigen die Risiken unregulierter Anlageangebote auf – die Behörden raten zur Vorsicht, bevor Geld an unbekannte Plattformen überwiesen wird. Meldungen über ähnliche Betrugsfälle nehmen in der Region weiter zu.

Quelle