Wohnungsnot in Südbayern verschärft sich durch dramatischen Neubaurückgang
Roger AdolphWohnungsnot in Südbayern verschärft sich durch dramatischen Neubaurückgang
Südbayern kämpft mit verschärfter Wohnungsnot – Neubauten brechen dramatisch ein
In Südbayern spitzt sich die Wohnungskrise weiter zu, da die Zahl der fertiggestellten Wohnungen stark zurückgeht. Allein in Oberbayern wurden 2025 nur noch 15.575 neue Wohnungen gebaut – ein drastischer Rückgang. Zwar war dieser Einbruch absehbar, doch die Folgen sind nun in der gesamten Region spürbar.
In Oberbayern brach der Wohnungsbau 2025 um fast ein Viertel ein. Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 5.300 weniger Wohnungen fertiggestellt. Dieser starke Rückgang folgt auf einen bereits früher verzeichneten Rückgang bei den Baugenehmigungen, der die aktuelle Entwicklung vorwegnahm.
Die Oberpfalz verzeichnete hingegen einen leichten Anstieg: Hier stieg die Zahl der Neubauten um 272 Wohnungen auf insgesamt 5.101 im Jahr 2025. Trotz dieses kleinen Zuwachses bleibt die Gesamtentwicklung in Südbayern jedoch besorgniserregend.
Besonders betroffen ist der Süden der Region, wo die Nachfrage das Angebot weiterhin bei Weitem übersteigt. Experten hatten bereits gewarnt, dass sinkende Genehmigungszahlen zu weniger Wohnraum führen würden – die aktuellen Zahlen bestätigen diese Befürchtungen nun.
Der Rückgang bei den Neubauten verschärft die Wohnungsnot in Südbayern weiter. Da die Zahl der Baugenehmigungen bereits rückläufig ist, steht die Region vor der Herausforderung, die hohe Nachfrage mit deutlich weniger Neubauten zu decken. Am kritischsten ist die Lage in Oberbayern, wo der Wohnungsbau besonders stark eingebrochen ist.






