Wisconsin setzt 321 Millionen Dollar auf Bitcoin-ETFs – ein historischer Schritt für US-Rentenfonds
Miroslav HofmannWisconsin setzt 321 Millionen Dollar auf Bitcoin-ETFs – ein historischer Schritt für US-Rentenfonds
Wisconsin sorgte im Februar 2025 für Schlagzeilen, als der Bundesstaat eine Investition von 321 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs über sein Rentensystem bekannt gab. Damit ist Wisconsin der erste US-Bundesstaat, der Pensionsgelder über börsengehandelte Fonds in Kryptowährungen lenkt. Inzwischen ziehen andere Staaten nach, da regulatorische Hürden schrittweise abgebaut werden.
Wisconsin war der erste Bundesstaat, der öffentliche Rentengelder über einen ETF in Krypto anlegte. Kurz darauf wies auch Michigan Mittel aus seinem State of Michigan Retirement System demselben Bitcoin-ETF zu. Arizona hat inzwischen die Nutzung von Rücklagefonds für Krypto-Investitionen genehmigt.
Der Trend gewinnt an Fahrt: Neun Bundesstaaten prüfen derzeit Möglichkeiten, digitale Vermögenswerte in ihre Pensionspläne aufzunehmen. Weitere 16 diskutieren Vorhaben, die Krypto-Investitionen aus Rücklagen erlauben würden. Diese Entwicklung fällt mit einer Initiative der Trump-Regierung zusammen, die landesweit für kryptofreundlichere Politiken wirbt.
Trotz des wachsenden Interesses und der regulatorischen Lockerungen bleibt der tatsächliche Zufluss öffentlicher Gelder in digitale Assets bisher überschaubar. Viele Staaten befinden sich noch in der Anfangsphase bei der Umsetzung dieser neuen Anlageoptionen.
Die 321-Millionen-Dollar-Investition Wisconsins markiert dennoch einen Meilenstein für den Einstieg öffentlicher Fonds in den Kryptomarkt. Da immer mehr Bundesstaaten Gesetze anpassen und ähnliche Schritte erwägen, verändert sich die Landschaft für institutionelle Krypto-Investitionen. Die konkreten Auswirkungen auf die Verbreitung digitaler Vermögenswerte entwickeln sich jedoch erst allmählich.
