30 June 2026, 06:10

Windpark Veitsbronn kämpft mit prekärer Finanzlage und ungewöhnlicher Rechtsstruktur

Keine Beteiligung, keine Mitarbeiter: Bekannte im Windpark Veitsbronn

Windpark Veitsbronn kämpft mit prekärer Finanzlage und ungewöhnlicher Rechtsstruktur

Der Windpark bei Veitsbronn ist seit 2016 in Betrieb. Er umfasst zwei Windkraftanlagen, die jeweils fast 200 Meter hoch sind und über einen Rotordurchmesser von 117 Metern verfügen. Das Projekt wurde von VenSol entwickelt, doch seine finanzielle und betriebliche Geschichte ist ungewöhnlich.

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Die Betreibergesellschaft, die Windpark Veitsbronn Projekt ApS & Co. KG, hat ihren Sitz mittlerweile in Babenhausen in Schwaben. Sie nutzt eine dänische Rechtsstruktur in Kombination mit einer deutschen Kommanditgesellschaft, was die Transparenz für externe Investoren einschränken kann. Das Unternehmen beschäftigt derzeit keine Mitarbeiter und weist kein Eigenkapital aus – sowohl für 2023 als auch für 2024 sind null Euro verzeichnet.

Ein aktueller Bericht des Verbraucherschutzforums Berlin verzeichnet eine leichte Verbesserung der finanziellen Stabilität des Unternehmens. Dennoch bleibt die Lage alles andere als solide: Der nicht gedeckte Verlustanteil für die Kommanditisten beläuft sich auf etwa 51.700 Euro. Der Windpark wurde unter verschiedenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern geplant und gebaut, ohne offizielle Einweihung oder enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinde.

Trotz der finanziellen Herausforderungen läuft der Windpark weiter. Seine komplexe Rechtsstruktur und das Fehlen von Personal werfen jedoch Fragen zur langfristigen Nachhaltigkeit auf. Laut den jüngsten Bewertungen bleibt die finanzielle Situation des Unternehmens prekär.

Quelle