25 June 2026, 06:07

Wie das EEG 2000 Deutschlands Solarboom auslöste – und lokale Pioniere wie Andreas Henze prägte

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Wie das EEG 2000 Deutschlands Solarboom auslöste – und lokale Pioniere wie Andreas Henze prägte

Am 1. April 2000 trat das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft, nachdem der Bundestag es am 25. Februar verabschiedet hatte. Das Gesetz löste einen Solarboom im ganzen Land aus und prägte die globale Branche. Gleichzeitig ebnete es lokalen Pionieren wie Andreas Henze aus Freising den Weg.

Andreas Henze installierte 1994 eine der ersten Photovoltaikanlagen Deutschlands. Die 550-Watt-Anlage markierte den Beginn seines langjährigen Engagements für erneuerbare Energien. Bis 1999 erweiterte er mit Unterstützung der örtlichen Solargruppe Sonnenkraft Freising seine Aktivitäten und baute auf zwei Dächern in Freising eine Solarleistung von 40 Kilowatt aus.

Henze spezialisierte sich auf die Montage von Solarmodulen auf landwirtschaftlichen Gebäuden und wies so deren wirtschaftliches Potenzial nach. Sein Fachwissen trug später zur Gründung der Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land im Jahr 2013 bei, in deren Vorstand er tätig war. Die Genossenschaft betreibt heute Dachsolaranlagen und Solarparks mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt. Sie versorgt 1.300 Kunden mit Ökostrom und unterhält ein Ladenetz mit 73 Stationen. Zudem sind zehn Windkraftanlagen in Planung, die die Kapazität um 64 Megawatt erhöhen sollen.

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Das EEG schuf einen Rahmen, der Deutschlands Solarausbau ermöglichte und Initiativen wie Henzes Projekte inspirierte. Die Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land wächst weiter und baut ihre Erzeugung erneuerbarer Energien sowie die Infrastruktur in der Region aus.

Quelle