Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit neuem E-Lkw-Ladezentrum
Alexander TextorWeihenstephan setzt auf grüne Logistik mit neuem E-Lkw-Ladezentrum
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising ein neues, batteriegestütztes Ladezentrum für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil der Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsstrategie der Brauerei und zählt zu den ersten ihrer Art unter den großen deutschen Brauereien.
Das Depot vereint Schnellladestationen, Solarstrom und ein Batteriespeichersystem. Zwei an der Decke montierte Ladesäulen liefern jeweils bis zu 150 kW Leistung. Eine vor Ort installierte Photovoltaikanlage mit 380 kWp versorgt die Ladeinfrastruktur mit erneuerbarer Energie.
Der Batteriespeicher bietet derzeit eine Leistung von 125 kW und eine Kapazität von 257 kWh, lässt sich jedoch auf 375 kW und 771 kWh ausbauen. Ein KI-gestütztes System steuert den Energiefluss zwischen Solarmodulen, Speicher und Ladesäulen und sorgt so für eine effiziente Nutzung des lokal erzeugten Stroms.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Delta Charge. Das skalierbare Design ermöglicht auch Einsätze in anderen Logistik- und Industrieumgebungen. Beide Partner betonen die wachsende Bedeutung integrierter Elektromobilität und intelligenter Energielösungen im Transportsektor.
Das neue Ladezentrum unterstützt Weihenstephans Umstieg auf Elektro-Lkw und zeigt, wie erneuerbare Energien und smarte Technologien im Schwerlastverkehr zusammenwirken können. Die Anpassungsfähigkeit des Systems könnte die Verbreitung ähnlicher Lösungen in anderen Branchen fördern.






