Warum Bayerns Städte das Gehwegparken weiterhin dulden – trotz Verbot
Alexander TextorParken auf Gehwegen oft geduldet in Bayern - Warum Bayerns Städte das Gehwegparken weiterhin dulden – trotz Verbot
Gewegparken bleibt in Bayern ein umstrittenes Thema – trotz generellem Verbot
Obwohl das Parken auf Gehwegen in den meisten Fällen illegal ist, bleibt es in Bayern ein Streitpunkt. Zwar verbietet das Gesetz die Praxis, sofern keine Schilder sie ausdrücklich erlauben, doch viele Städte dulden sie unter bestimmten Bedingungen weiterhin. Die Umweltorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert nun die lokalen Behörden, weil sie die Vorschriften nicht konsequent durchsetzen.
In Bayern haben bisher nur Regensburg und Würzburg das Gehwegparken komplett verboten. Andere Großstädte erlauben es dagegen mit Einschränkungen: Fürth gestattet Autofahrern das Parken auf Gehwegen, sofern sie mindestens 1,3 Meter Platz für Fußgänger lassen. In Erlangen muss sogar ein Freiraum von 1,8 Metern bleiben.
Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg verfolgen einen ähnlichen Ansatz und schreiben eine Mindestbreite von 1,5 Metern für den sicheren Durchgang vor. Doch laut DUH verstoßen selbst diese Ausnahmen gegen das Gesetz und gefährden Passanten. Die Organisation fordert, dass Gehwege mindestens 2,5 Meter breit sein müssten, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.
München hat zwar angekündigt, die Kontrollen zu verschärfen, doch die DUH wirft der Stadt vor, bisher kaum gehandelt zu haben. Trotz des offiziellen Verbots ist das illegale Parken auf Gehwegen in Bayern weiterhin weit verbreitet.
Die anhaltende Duldung des Gehwegparkens in den meisten bayerischen Städten widerspricht den gesetzlichen Vorgaben. Die DUH besteht darauf, dass strengere Kontrollen nötig sind, um Fußgänger zu schützen und das Recht durchzusetzen. Ohne entschlossenes Handeln, warnt die Organisation, werde sich das Problem weiter verschärfen.






