Turbulence: Wie der alte Flughafen Tegel zum inklusiven Kulturhotspot wird
Alexander TextorTurbulence: Wie der alte Flughafen Tegel zum inklusiven Kulturhotspot wird
Turbulence: Neuer Kulturort im ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet
Im ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel hat mit Turbulence ein neues kulturelles Zentrum seine Pforten geöffnet. Das Projekt verwandelt die alte Kantine Alte Frachtkantine in einen inklusiven Party- und Veranstaltungsort. Den Auftakt bildete am 30. September 2022 die Veranstaltung LIFTOFF – der Beginn eines neuen Kapitels für das Gelände.
Der Flughafen Tegel (TXL) stellte im November 2020 seinen Betrieb ein, doch das Areal wird nun zu einem nachhaltigen Innovationsstandort umgestaltet. Das Turbulence-Kollektiv hat die Alte Frachtkantine übernommen und daraus eine 3.747 Quadratmeter große Open-Air-Location geschaffen. Das Gelände bietet Live-Musik, DJ-Sets, visuelle Installationen und sogar Tischtennisplatten.
Der Club legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und Inklusion. Es gibt stufenlosen Zugang, Unterstützung für hör- und sehbehinderte Gäste sowie einen Accessibility Point für Hilfestellungen. Turbulence arbeitet zudem mit der Initiative Barrierefrei Feiern zusammen, um allen Besucher:innen die Teilnahme zu ermöglichen.
Künftige Veranstaltungen bleiben kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 700 Personen pro Event begrenzt. Das Kollektiv verpflichtet sich zudem zu ethischen Buchungspraktiken: Nur Künstler:innen ohne diskriminierende Vergangenheit werden eingeladen. Aktuelle Infos und Updates gibt es auf dem Instagram-Kanal von Turbulence.
Turbulence verbindet Kultur, Barrierefreiheit und Gemeinschaft in einem umgenutzten Flughafenambiente. Mit seinem Fokus auf Inklusion und ethische Standards hebt sich der Ort von klassischen Nachtlebenslocations ab. Durch freien Eintritt und eine strikte Besucherobergrenze soll ein willkommener Raum für alle entstehen.






