Rückruf von illegaler Abfallentsorgung aus Tschechien fast abgeschlossen - Tschechien räumt 300 Tonnen illegalen Müll aus Bayern zurück
Großangelegte Aktion zur Beseitigung illegal entsorgter Abfälle in Tschechien steht vor dem Abschluss
In der Tschechischen Republik geht eine umfangreiche Operation zur Bergung illegal abgelagerter Abfälle ihrem Ende entgegen. Die Behörden begannen am 8. September mit der Räumung des Geländes in Jirikov, etwa 200 Kilometer östlich von Prag. Die dort zurückgelassenen rund 300 Tonnen Müll stammten von einem Unternehmen aus der Oberpfalz in Bayern.
Bei den Abfällen handelte es sich unter anderem um etwa 260 Tonnen Glas- oder kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff (GFK). Weitere 40 Tonnen bestanden aus Verbundwerkstoffen und Teilen von Lithium-Ionen-Batterien. Nachdem das verantwortliche Entsorgungsunternehmen gegen Vorschriften verstoßen hatte, übernahm der Freistaat Bayern die Organisation des Transports.
Die letzten verbleibenden Abfälle sind nun verpackt und für den Abtransport vorbereitet. Das gesamte Gelände in Jirikov soll bis Ende dieser Woche vollständig geräumt sein. Derweil wird der GFK-Müll vorläufig in Hof zwischengelagert, bis eine endgültige Entsorgung geregelt ist.
Die Aktion markiert den fast abgeschlossenen grenzüberschreitenden Einsatz zur Rückholung der Abfälle. Sämtliche Materialien werden zur fachgerechten Entsorgung nach Deutschland zurücktransportiert. Der Freistaat Bayern hat die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Handhabung der Abfälle übernommen.






