Tim Mälzer bleibt digital ein Analoger – trotz Social-Media-Erfolg
Miroslav HofmannTim Mälzer bleibt digital ein Analoger – trotz Social-Media-Erfolg
Tim Mälzer bleibt einer der bekanntesten TV-Köche Deutschlands und unterhält seit Jahren das Publikum auf VOX und anderen Sendern. Seine unkomplizierte Art und sein kulinarisches Know-how haben ihn zu einer festen Größe gemacht. Doch seine Haltung zur digitalen Kommunikation sorgt nach wie vor für Gesprächsstoff – bei Fans wie Kritikern gleichermaßen.
Schon 2020 gestand der Koch im Radioformat Mit den Waffeln einer Frau offen ein, noch nie eine E-Mail verfasst zu haben. Zudem verriet er, sein Smartphone ausschließlich zum Telefonieren zu nutzen – Emojis kämen für ihn überhaupt nicht infrage. Eine überraschende Offenbarung angesichts seiner medialen Präsenz in der modernen Unterhaltungsbranche.
Kürzlich bestätigte Mälzer in der Sendung Drei gegen Einen – die Show der Champions, dass sich daran wenig geändert hat. Das Tippen von E-Mails fällt ihm nach wie vor schwer, auch wenn er in anderen Bereichen kleine Fortschritte gemacht hat. So verschickt er mittlerweile selbstbewusster Sprachnachrichten über WhatsApp. Dennoch schreibt er Texte lieber per Hand – eine Gewohnheit, die in einer zunehmend digitalisierten Welt auffällt.
Die öffentliche Reaktion auf seine digitalen Gewohnheiten bleibt gespalten. Manche Zuschauer schätzen seine Ehrlichkeit und den Mut, sich modernen Konventionen zu entziehen. Andere kritisieren seine Haltung als rückständige Verweigerung gegenüber grundlegender Technik. Gleichzeitig bleibt Mälzer auf Plattformen wie Instagram und YouTube aktiv und postet wie gewohnt Videos und Updates.
Seit 2020 gibt es keine nennenswerten Veränderungen in seinen digitalen Fähigkeiten. Seine Social-Media-Präsenz besteht fort, doch seine Methoden bleiben weitgehend unverändert.
Mälzers Umgang mit Technik hebt ihn von vielen anderen Persönlichkeiten der Öffentlichkeit ab. Zwar hat er Sprachnachrichten für sich entdeckt, doch seine Abneigung gegen das Tippen von E-Mails oder die Nutzung von Emojis besteht weiter. Vorerst müssen Fans und Kritiker akzeptieren, dass seine digitalen Gewohnheiten – genau wie sein Kochstil – kompromisslos seine eigene Handschrift tragen.






