Teslas Absatzkrise: Warum die Zahlen in Europa und China einbrechen
Miroslav HofmannTeslas Absatzkrise: Warum die Zahlen in Europa und China einbrechen
Teslas Absatzzahlen sind in wichtigen Märkten stark eingebrochen. Das Unternehmen verzeichnete in Europa einen Rückgang von etwa 50 Prozent und in China einen ähnlichen Einbruch im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Aktienperformance litt – im ersten Quartal dieses Jahres verlor das Papier mehr als ein Drittel seines Werts.
Vor der Veröffentlichung der Auslieferungszahlen für das erste Quartal stieg der Aktienkurs von Tesla spürbar an. Dennoch bleiben Analysten zurückhaltend. Wedbush prognostiziert, dass das Unternehmen zwischen 355.000 und 365.000 Fahrzeuge ausgeliefert haben wird – eine Zahl, die das Analysehaus als „sehr schwach“ einstuft.
Die Wachstumserwartungen sind gedämpft. Experten gehen davon aus, dass Teslas Auslieferungen im ersten Quartal im Jahresvergleich um weniger als 2 Prozent steigen, aber unter den Zahlen des Vorquartals bleiben werden. Die Schwierigkeiten des Unternehmens in Europa und China verstärken diese Bedenken.
Elon Musks Engagement in der Regierung unter Trump wird als ein weiterer Faktor gesehen, der Teslas jüngste Entwicklung beeinflusst. Seine neue Rolle rückt dabei in den Fokus, während das Unternehmen mit finanziellen und operativen Herausforderungen kämpft.
Tesla steht unter Druck durch sinkende Verkäufe und eine schwache Börsenperformance. Die anstehenden Auslieferungszahlen werden zeigen, ob das Unternehmen die niedrigen Erwartungen der Analysten erfüllt. Marktbeobachter verfolgen genau, wie sich Musks politische Aktivitäten auf das Geschäft auswirken.
