Sushi Bikes meldet überraschend Insolvenz an – doch Restrukturierung soll Betrieb retten
Alexander TextorSushi Bikes meldet überraschend Insolvenz an – doch Restrukturierung soll Betrieb retten
Sushi Mobility GmbH, das Unternehmen hinter Sushi Bikes, hat beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet. Der E-Bike-Hersteller, der 2018 gegründet wurde, hatte noch in diesem Jahr Umsätze im mittleren bis hohen siebenstelligen Bereich verzeichnet. Trotz finanzieller Schwierigkeiten sucht das Unternehmen nun nach Wegen, sich zu restrukturieren und den Betrieb fortzuführen.
Gegründet wurde das Unternehmen 2018 von Andy Weinzierl. Zu den frühen Unterstützern zählte der TV-Moderator Joko Winterscheidt, der als Mitgründer fungierte, das Unternehmen jedoch im April 2024 verließ. Weitere Investoren waren Max Wittrock und Philipp Kraiss, die Gründer von MyMuesli, die jeweils 10 Prozent der Anteile hielten.
Sushi Bikes hatte mit seinen E-Bike-Designs Aufmerksamkeit erregt und starke Verkaufszahlen erzielt. Doch aktuelle finanzielle Engpässe führten schließlich zur Insolvenzanmeldung. Das Unternehmen arbeitet nun an Umstrukturierungsplänen, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens werden die nächsten Schritte von Sushi Mobility geklärt. Ziel ist es, die Finanzen zu stabilisieren und die Produktion weiterzuführen. Weitere Details zur Marktposition oder Vergleiche mit Mitbewerbern wurden bisher nicht bekannt gegeben.






