08 April 2026, 06:12

Stella Plazibat gewinnt Rechtsstreit gegen die Stadt Augsburg nach ungerechtfertigter Degradierung

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon und wird durch den Titel der Aufnahme als Justizminister identifiziert.

Stella Plazibat gewinnt Rechtsstreit gegen die Stadt Augsburg nach ungerechtfertigter Degradierung

Stella Plazibat, ehemalige Nachrichtensprecherin und Pressesprecherin der Stadt Augsburg, hat einen Rechtsstreit gegen die Stadt gewonnen. Das Arbeitsgericht urteilte, dass ihre Degradierung ungerechtfertigt war, und verfügte, dass die Behörden ihr ihre ursprüngliche Position wiederherstellen oder eine gleichwertige Stelle anbieten müssen.

Plazibat hatte ursprünglich als Pressesprecherin der Stadt gearbeitet, bevor sie 2023 versetzt wurde. In jenem Jahr war sie kurzzeitig als persönliche Sprecherin von Oberbürgermeisterin Eva Weber tätig. Später wurde sie jedoch in eine untergeordnete Position im Baureferat versetzt, wo sie am unterfinanzierten Projekt "Internationale Bauausstellung" mitarbeitete.

Das Gericht kam zu dem Schluss, dass ihre Versetzung nicht zu rechtfertigen sei. Ein Faktor in der Entscheidung war ihre Beziehung zu Raphael Brandmiller, einer lokalen politischen Persönlichkeit. Das Urteil verpflichtet die Stadt, Plazibat entweder in ihre frühere Position zurückzuversetzen oder eine neue Stelle mit gleichem Gehalt und denselben Aufgaben zu schaffen.

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Die Richterspruch bestätigt, dass Plazibats Versetzung in eine weniger bedeutende Rolle rechtswidrig war. Die Stadt muss nun dem Gerichtsbeschluss nachkommen – entweder durch ihre Rückkehr in den ursprünglichen Job oder durch das Angebot einer vergleichbaren Position. Der Fall unterstreicht die rechtlichen Schutzmechanismen für Arbeitnehmer, die mit ungerechtfertigten Degradierungen konfrontiert sind.

Quelle