Staatsstraße 15 bei Roßtal wird 2026 sicherer umgebaut – Radfahrer profitieren besonders
Miroslav HofmannStaatsstraße 15 bei Roßtal wird 2026 sicherer umgebaut – Radfahrer profitieren besonders
Pläne zum Umbau der Staatsstraße 15 (FÜ 15) bei Roßtal in Richtung Ammerndorf stehen fest
Das Staatsbauamt und der Landkreis Fürth haben kürzlich die finalen Pläne für die Neugestaltung der Kreuzung vorgestellt, die vor allem die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss verbessern soll. In den vergangenen fünf Jahren gab es an dieser Stelle zwölf Unfälle und drei schwere Vorfälle – besonders für Radfahrer stellt die Kreuzung ein bekanntes Risiko dar.
Im Rahmen des Projekts entsteht eine separate Abbiegespur für Radfahrer mit einem Haltebereich beim Verlassen von Roßtal in Richtung Ammerndorf. Zudem wird die aus Ammerndorf kommende Spur leicht nach rechts verbreitert, um den Fahrzeugverkehr flüssiger zu gestalten.
Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen und werden direkt vom Straßenbauhof Ammerndorf im Auftrag des Landkreises durchgeführt. Um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, wird die Straße nicht vollständig gesperrt, da sie eine wichtige Umleitungsroute darstellt. Stattdessen regelt eine temporäre Ampel den Verkehr, während jeweils eine Fahrbahnseite für die Arbeiten gesperrt wird.
Die Umgestaltung folgt auf Jahre mit dokumentierten Vorfällen an der Kreuzung, darunter Kollisionen und Beinahe-Unfälle. Die Behörden wollen durch eine klarere Trennung der Verkehrsströme und bessere Sichtverhältnisse die Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer verringern.
Die neue Gestaltung bietet Radfahrern sichere Abbiegemöglichkeiten und verbessert die allgemeinen Verkehrsbedingungen. Die Arbeiten beginnen im kommenden Frühjahr und erfolgen in Abschnitten, um die Strecke teilweise befahrbar zu halten. Die Änderungen sind eine Reaktion auf die zahlreichen Unfälle, die den Bedarf an besseren Sicherheitsvorkehrungen an dieser Stelle deutlich gemacht haben.






