SPD-Politikerin Midyatlı lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ab
Alexander TextorSPD-Politikerin Midyatlı lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ab
Eine führende Vertreterin der SPD hat jede Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD scharf verurteilt. Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten, bezeichnete die Partei als „unmenschlich und demokratiefeindlich“. Ihre Äußerungen erfolgten, nachdem ein ehemaliger SPD-Spitzenpolitiker eine Kooperation mit der AfD in Minderheitsregierungen ins Spiel gebracht hatte.
Torsten Albig, ehemaliger Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, hatte SPD-Mitglieder aufgefordert, Minderheitsregierungen mit Duldung der AfD zu prüfen. Sein Vorstoß löste umgehend Widerspruch bei Midyatlı aus, die jede Form der Zusammenarbeit kategorisch ablehnte.
Sie bezeichnete die AfD als direkte Bedrohung für die demokratischen Werte. Midyatlı betonte, die SPD müsse sich stets gegen den Einfluss der Partei stellen, und forderte eine umfassende Prüfung ihrer Verfassungsmäßigkeit. Noch weitergehend sprach sie sich für ein vollständiges Verbot der AfD aus.
Ihre Haltung spiegelt die langjährige Ablehnung der SPD gegenüber der rechtsextremen Gruppierung wider. Midyatlı unterstrich, dass die Grundsätze der Partei keinen Kompromiss mit extremistischen Kräften zuließen.
Der Streit zeigt tiefe Gräben auf, wie mit dem wachsenden politischen Einfluss der AfD umgegangen werden soll. Midyatlıs Forderungen nach einer verfassungsrechtlichen Überprüfung und einem Verbot markieren eine klare SPD-Position gegen jede Annäherung. Die Debatte wird voraussichtlich anhalten, während die Partei ihre künftige Strategie bewertet.






