16 March 2026, 16:16

Sören Wendler wird neuer M-net-Chef und treibt Glasfaserausbau in Bayern voran

Ein blaues Hintergrundbild mit zentrierter weißer Schrift, die besagt: "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem High-Speed-Internet zu verbinden."

Sören Wendler wird neuer M-net-Chef und treibt Glasfaserausbau in Bayern voran

M-net, ein führender bayerischer Glasfasernetzbetreiber, hat Soeren Wendler zum neuen Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung ernannt. Er wird das Amt am 1. Januar 2026 antreten und folgt damit auf Nelson Killius, der nach zwei Amtszeiten das Unternehmen verlässt. Das in München ansässige Unternehmen, das rund 510.000 Kunden versorgt, erzielte 2024 einen Umsatz von 272 Millionen Euro.

Wendler bringt umfangreiche Erfahrung in der Telekommunikationsbranche mit: Er bekleidete Führungspositionen bei 1&1 Versatel, Arcor, Comparex und nextiraOne (heute Dimension Data). Zuletzt war er 2020 Mitgründer von Deutsche GigaNetz in Hamburg, wo er über fünf Jahre als Geschäftsführer und Vertriebsvorstand tätig war.

Bei M-net wird er die Führung mit dem technischen Geschäftsführer Maximilian Oertle teilen. Zu seinen Verantwortungsbereichen zählen Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Strategie, Finanzen, Personalwesen, Rechtsfragen sowie die Unternehmenskommunikation. Das Unternehmen plant, sein Glasfasernetz bis 2030 auf über eine Million Haushalte und Unternehmen in Bayern auszuweiten – mit einem Schwerpunkt auf dem Großraum München.

Dr. Florian Bieberbach, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke München und Aufsichtsratsvorsitzender von M-net, bezeichnete Wendler als "genau die richtige Wahl", um das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben. Wendler selbst betonte sein Engagement, den Glasfaserausbau in enger Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern zu beschleunigen.

Die Ernennung Wendlers erfolgt in einer Phase der Expansion von M-net in Bayern, der Region Ulm und dem Main-Kinzig-Kreis. Seine Führung wird eine zentrale Rolle dabei spielen, die Strategie des Unternehmens auf dem Weg zu den Glasfaser-Ausbauzielen bis 2030 zu prägen. Der Wechsel folgt auf das Ausscheiden von Nelson Killius Ende November.

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