09 June 2026, 10:10

smarter E 2025: Weniger Aussteller, aber mehr Besucher und bahnbrechende Energietechnik

Das war die The smarter E Europe 2025

smarter E 2025: Weniger Aussteller, aber mehr Besucher und bahnbrechende Energietechnik

Die smarter E 2025 in München endete mit leichtem Rückgang bei Ausstellern, aber starkem Besucherandrang

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Die diesjährige smarter E in München ging mit einer leichten Abnahme der Aussteller, aber hohen Besucherzahlen zu Ende. Rund 107.000 Gäste besuchten die Messe, auf der 2.737 Unternehmen vertreten waren – 9 Prozent weniger als 2024. Zu den Höhepunkten zählten die Präsentation eines Batteriespeichers mit neun Megawattstunden Kapazität durch CATL sowie ein Appell des deutschen Energieministerin für politische Kurskorrekturen.

Die Fachmesse verzeichnete in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum: 2023 nahmen 2.500 Aussteller teil, 2024 stieg die Zahl um 22 Prozent auf 3.008. Trotz dieses Aufwärtstrends gab es 2025 einen Rückgang auf 2.737 Aussteller. Dennoch waren bis Oktober 2024 bereits über 90 Prozent der Ausstellungsfläche gebucht – ein Zeichen für anhaltendes Interesse.

Technologische Innovationen und politische Spannungen

CATL nutzte die Plattform, um einen großformatigen Batteriespeicher mit einer Kapazität von neun Megawattstunden vorzustellen. Die Präsentation passte zum Branchentrend: SolarPower Europe prognostiziert für 2025 einen Anstieg der Batteriespeicherkapazitäten um 36 Prozent.

Gleichzeitig kamen politische und wirtschaftliche Spannungen zum Vorschein. Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, forderte eine „Realitätsprüfung in der Energiepolitik“. Sie betonte, dass erneuerbare Energien allein keine bezahlbare und zuverlässige Stromversorgung für Deutschland garantieren könnten. Unterdessen führte der Ausschluss von Huawei aus SolarPower Europe zu Diskussionen – vor dem Hintergrund laufender EU-Korruptionsermittlungen gegen den Konzern.

Fazit: Trotz leichter Einbußen bleibt die Messe ein Branchenmagnet

Die smarter E 2024 hatte mit 3.008 Ausstellern und etwa 110.000 Besuchern hohe Maßstäbe gesetzt. Zwar lagen die Zahlen 2025 etwas darunter, doch die Messe festigte ihren Ruf als zentrale Innovations- und Debattenplattform der Energiewirtschaft. CATLs Batteriesystem und Reiches politische Warnungen zeigten dabei sowohl technologische Fortschritte als auch anhaltende Herausforderungen auf. Angesichts des erwarteten starken Wachstums bei Speicherkapazitäten könnte die nächste Ausgabe weitere Verschiebungen in der Branche widerspiegeln.

Quelle