18 April 2026, 04:10

Simon Ammanns letzter Kampf um den Platz im Schweizer Skisprung-Team

Gruppe von Skifahrern in der Luft über eine schneebedeckte Piste, mit Zuschauern auf der linken Seite, schneebedeckten Bäumen und Bergen im Hintergrund und Text-/Logo-Tafeln im Vordergrund.

Simon Ammanns letzter Kampf um den Platz im Schweizer Skisprung-Team

Schweizer Skisprung-Legende Simon Ammann kämpft um seine Zukunft im Nationalteam

Der vierfache Olympiasieger steht vor einer ungewissen Zukunft im Schweizer Kader. Mit nur noch wenigen Tagen bis zur endgültigen Nominierung wird der Kampf um die Plätze im Weltcup-Team immer härter – und der 42-Jährige muss sich gegen jüngere Konkurrenten durchsetzen.

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Ammann erreichte im Sommer zwar drei Top-15-Platzierungen bei Weltcup-Wettbewerben, doch sein Platz ist durch aufstrebende Talente wie Juri Kesseli und Sandro Hauswirth bedroht. Kesseli überflügelte ihn kürzlich in Hinzenbach, während Hauswirth in Klingenthal sogar den Sieg holte.

Sieben Athleten konkurrieren um die letzten vier freien Plätze im Schweizer Weltcup-Team. Gregor Deschwanden hat sich dank starker Sommerergebnisse bereits einen Startplatz gesichert. Die endgültige Entscheidung fällt nach einem Trainingslager in Oberstdorf – die Mannschaft wird bis Ende der Woche bekannt gegeben.

Nationaltrainer Martin Künzle bezeichnete die Auswahl als "brutal eng" und betonte, dass die Tiefe des Kaders beispiellos sei. Hinzu kommt der Druck durch neue IOC-Regeln: Die Schweiz wird voraussichtlich nur drei Olympia-Quotenplätze erhalten. Um sich für die Spiele zu qualifizieren, müssen die Springer entweder in die Weltcup-Top 15 kommen oder zweimal unter die besten 25.

Ammanns Erfahrung und frühere Erfolge könnten diesmal nicht ausreichen, um seinen Platz zu sichern. Die finale Nominierung wird entscheiden, ob er weiterhin auf höchstem Niveau antreten darf. Angesichts der knappen Olympia-Plätze war der Druck auf das Schweizer Team noch nie so groß.

Quelle