Siemens Mobility baut Münchner Standort Allach zum globalen Schienen-Hub aus
Miroslav HofmannSiemens Mobility baut Münchner Standort Allach zum globalen Schienen-Hub aus
Siemens Mobility erweitert Standort Allach in München massiv aus
Siemens Mobility hat den Standort Allach in München deutlich ausgebaut. Das Werk umfasst nun über 100.000 Quadratmeter und dient als globaler Hauptsitz der Sparte Schienenverkehrstechnik des Unternehmens. Die Investition von 250 Millionen Euro stärkt die hochtechnologische Fertigung in Deutschland erheblich.
Der erweiterte Standort vereint Forschung, Entwicklung, Produktion, Service und Verwaltung unter einem Dach. Hier werden nun Lokomotiven und Wagen produziert, wobei die Kapazität auf 385 Lokomotiven und 180 Wagen pro Jahr gesteigert wurde. Auch die Wartungskapazitäten wurden verdreifacht – bis zu 80 Lokomotiven können jährlich überholt oder nach Unfällen repariert werden.
Michael Peter, CEO von Siemens Mobility, betonte die fortschrittlichen Technologien am Standort, darunter lasergestützte Montage, Robotik und digitale Zwillinge. Durch die Erweiterung entstanden 500 neue Arbeitsplätze, was die Präsenz von Siemens in der Region weiter festigt. Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, unterstrich, dass das Projekt beweise: „Die wettbewerbsfähige Fertigung in Deutschland bleibt stark.“
Die Investition passt zur Wachstumsstrategie von Siemens Mobility, das im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro erzielte. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 41.900 Mitarbeiter, wobei Allach eine zentrale Rolle im Schienengeschäft spielt.
Der Standort Allach ist nun ein Schlüsselfaktor für die Schienenverkehrstechnik von Siemens Mobility. Mit gestiegener Produktions- und Wartungskapazität unterstützt er sowohl den inländischen als auch den globalen Betrieb. Die Erweiterung festigt zudem Deutschlands Position als führende Nation in der hochtechnologischen Schienenfahrzeugherstellung.






