Selina Grotians harter Weg zu Olympia: Triumph nach Rückschlägen und Kritik
Miroslav HofmannSelina Grotians harter Weg zu Olympia: Triumph nach Rückschlägen und Kritik
Selina Grotian sichert sich letzten Endes Platz bei Olympischen Winterspielen – doch der Weg dorthin war steinig
Selina Grotian hat sich mit einer Qualifikationsleistung in letzter Sekunde einen Startplatz bei den Olympischen Winterspielen gesichert. Doch der Weg dorthin gestaltete sich weitaus beschwerlicher, als sie es sich erträumt hatte – Rückschläge und Kämpfe prägten ihre Saison.
Der Weg zu den Spielen verlief für Grotian alles andere als reibungslos. Im Sommer 2025 warf sie eine COVID-19-Infektion aus der Bahn und unterbrach ihre Vorbereitung. Trotz dieser Hürde gelang ihr schließlich die Qualifikation, auch wenn sie einräumte, dass der Prozess hinter ihren persönlichen Erwartungen zurückblieb.
Bei den Spielen selbst litt ihre Leistung spürbar. Es mangelte ihr an der gewohnten Explosivität, und ihr Schießen war unbeständig. Nach den Wettkämpfen sprach sie offen über die Enttäuschung, die sie überkam, und bezeichnete das Erlebnis als überwältigend.
Zusätzlichen Druck übte die Kritik von außen aus. Grotian gab zu, dass manche Kommentare hart und verletzend gewesen seien. Zudem kritisierte sie die unberechenbare Atmosphäre in Norditalien, wo die Spiele stattfanden.
Ihre Weltcup-Saison beendete sie auf Platz 35 – ein Ergebnis, das die Herausforderungen der vergangenen Monate widerspiegelte. Dennoch nahm sie sich Zeit, um ihrer Familie, ihren Freunden, Teamkolleg:innen und Sponsoren für die Unterstützung in dieser schwierigen Phase zu danken.
Nun blickt Grotian nach vorn. Sie plant, sich eine Auszeit zu gönnen, um neue Kraft zu schöpfen, bevor sie gestärkt in die nächste Saison startet. Ihr Fokus liegt darauf, nach einem fordernden Jahr noch stärker zurückzukehren.






