28 June 2026, 02:13

Schweinsteiger klärt umstrittene Äußerungen über ivorische Spielweise

Bastian Schweinsteiger sagt, seine Aussagen über die Spielweise der Elfenbeinküste bei der WM seien nicht auf Personen gemunzt

Schweinsteiger klärt umstrittene Äußerungen über ivorische Spielweise

Bastian Schweinsteiger hat seine jüngsten Äußerungen über den ivorischen Fußball präzisiert. Er betonte, es sei um die Spielweise der Mannschaft gegangen, nicht um die Spieler selbst. Die Bemerkungen hatten eine scharfe Reaktion von Nationaltrainer Emerse Faé ausgelöst.

Deutschland sicherte sich in der Gruppenphase ein 2:1 gegen die Elfenbeinküste. Nach dem Spiel hatte Schweinsteiger Aussagen getätigt, die Faé als rassistisch kritisierte. Später äußerte Faé die Hoffnung, es habe sich um eine unglückliche Formulierung gehandelt und nicht um Schweinsteigers tatsächliche Überzeugung.

Schweinsteiger reagierte mit einer Stellungnahme und versicherte, er habe keinesfalls beleidigen wollen. ARD-Intendant Axel Balkausky unterstützte dies und erklärte, die Kommentare hätten sich auf taktische Aspekte des Fußballs bezogen, nicht auf Einzelpersonen. Jürgen Klopp hingegen zeigte sich in einer Befragung durch die Deutsche Welle wenig gesprächsbereit zu dem Thema.

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Trotz der Kontroverse zog die Elfenbeinküste im Turnier weiter. Unter Faés Führung besiegte die Mannschaft Curaçao mit 2:0 und erreichte damit erstmals in ihrer Geschichte die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft.

Schweinsteiger verwies in seiner Erklärung erneut auf die rein taktische Diskussion, ohne persönliche Kritik zu üben. Die Elfenbeinküste, nun in der Finalrunde angekommen, blickt mit Faé als Trainer nach vorn. Die Debatte um die Äußerungen überlagert nicht den historischen Erfolg des Teams.

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