Regensburger Bürgerenergie versorgt Siemens und Schaeffler mit Ökostrom aus neuer Mega-Solaranlage
Roger AdolphRegensburger Bürgerenergie versorgt Siemens und Schaeffler mit Ökostrom aus neuer Mega-Solaranlage
Bürgerenergiegenossenschaft in Regensburg versorgt große Unternehmen mit Ökostrom
Die Bürgerenergiegenossenschaft Bürger Energie Region Regensburg (BERR eG) wird künftig bedeutende lokale Unternehmen wie Aumovio, Schaeffler und Siemens mit grünem Strom beliefern – erzeugt in einer neuen 11-Megawatt-Solaranlage. Das Projekt trägt zu den Nachhaltigkeitszielen der Stadt bei und senkt gleichzeitig die Energiekosten für die Betriebe.
Die 2012 gegründete Genossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, erneuerbare Energien auch denen zugänglich zu machen, die keine eigene Photovoltaikanlage besitzen. Bisher hat sie über 60 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund fünf Megawatt realisiert. Nun geht mit einer Freiflächen-Photovoltaikanlage das bisher größte Vorhaben in den Start: Die Anlage soll im Sommer 2026 in Betrieb gehen.
An dem Projekt können sich sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen – entweder durch eine Mitgliedschaft oder über nachrangige Darlehen. Vier hauptamtliche Mitarbeiter und zahlreiche Ehrenamtliche führen die Genossenschaft und sorgen für eine starke lokale Verankerung. Die technische Umsetzung übernimmt das Unternehmen Maxsolar, das bifaziale Solarmodule in Kombination mit Komponenten von Siemens installieren wird.
Neben der Stromerzeugung verbindet das Projekt auch Naturschutz: Rund um die Solaranlage sollen Schafe weiden. Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer betont die Bedeutung des Vorhabens für den Green Deal der Stadt. Für die beteiligten Unternehmen bietet der Vertrag CO₂-neutralen Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen.
Die neue Solaranlage wird die erneuerbare Energieversorgung in Regensburg stärken und gleichzeitig die lokale Wirtschaft unterstützen. Mit dem Baubeginn 2026 vereint das Genossenschaftsmodell wirtschaftliche Vorteile, Umweltschutz und Bürgerbeteiligung. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt in der Region hin zu einer nachhaltigen Energiezukunft.






