06 June 2026, 14:08

Polizei Mittelfranken zieht Bilanz nach großangelegter Fahrradkontrolle mit 6.000 Checks

POL-MFR: (579) Fokus auf Radverkehrssicherheit - Polizeipräsidium Mittelfranken bilanziert

Polizei Mittelfranken zieht Bilanz nach großangelegter Fahrradkontrolle mit 6.000 Checks

Polizei in Mittelfranken beendet Fahrradsicherheitskampagne im Rahmen des bayerischen Verkehrsicherheitsprogramms 2030

Im Zuge des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 hat die Polizei in Mittelfranken eine mehrtägige Kontrollaktion zur Fahrradsicherheit abgeschlossen. Dabei wurden fast 6.000 Radfahrer, E-Bike-Nutzer und Autofahrer überprüft. Die meisten hielten sich an die Regeln, doch in einigen Fällen gab es Verwarnungen oder weitere Maßnahmen wegen Verstößen.

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Im Fokus der Aktion standen typische Vergehen im Radverkehr, darunter das Fahren in Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Richtung sowie fehlende oder mangelhafte Beleuchtung. Rund 1.500 Radler und E-Bike-Fahrer erhielten wegen solcher Verstöße eine Verwarnung. Zudem wurden 15 Personen mit illegal aufgerüsteten E-Bikes ermittelt – hier leitete die Polizei formelle Ermittlungen ein.

Neben Radfahrern kontrollierte die Polizei auch Autofahrer auf gefährliches Verhalten. Insgesamt 150 Kraftfahrer wurden beanstandet, weil sie auf Radwegen parkten, diese blockierten oder beim Überholen keinen ausreichenden Sicherheitsabstand einhielten. Trotz dieser Vorfälle hielten sich fast zwei Drittel der Kontrollierten vollumfänglich an die Verkehrsregeln.

Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen der Region, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die mittelfränkische Polizei betonte, dass die Sicherheit im Radverkehr ganzjährig Priorität habe. Um Unfälle zu verringern und ein verantwortungsvolles Verhalten zu fördern, teilten die Behörden auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen praktische Sicherheitstipps.

Von den fast 6.000 Kontrollen erforderten rund 2.100 Fälle ein Einschreiten der Beamten. Meist genügten mündliche Verwarnungen vor Ort, bei schweren Verstößen folgten jedoch weitere Konsequenzen. Die Kampagne zeigte sowohl die weitgehende Regeltreue der Verkehrsteilnehmer als auch wiederkehrende Problemfelder. Da sich die Mehrheit der Radfahrer und Autofahrer an die Vorschriften hält, wird die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der langfristigen bayerischen Strategie weiter konsequent durchsetzen. Weitere Kontrollen und Aufklärungskampagnen sind im Laufe des Jahres geplant.

Quelle