Plötzlicher Tod von SPD-Umweltpolitiker Carsten Träger erschüttert Berlin
Roger AdolphPlötzlicher Tod von SPD-Umweltpolitiker Carsten Träger erschüttert Berlin
Carsten Träger, ein 52-jähriger SPD-Abgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, ist während eines Skiurlaubs in Innsbruck plötzlich verstorben. Sein Tod hat eine Welle der Bestürzung ausgelöst – politische Weggefährten und Verbände würdigen seinen Einsatz für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit.
Träger verstarb am vergangenen Wochenende während eines Skiaufenthalts. Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich schnell und löste bundesweit Trauer und Beileidsbekundungen über die Parteigrenzen hinweg aus. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas ordnete an, dass auf allen Liegenschaften des Bundestags die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden.
Am Mittwoch, dem 25. März, wird im Plenarsaal des Bundestags eine Gedenkstunde für Träger stattfinden. Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, bezeichnete ihn als einen "durch und durch überzeugten Umweltschützer". Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) würdigte ihn als einen "wertvollen politischen Wegbegleiter".
Ronja Endres und Sebastian Roloff, die Landesvorsitzenden der bayerischen SPD, trauern um einen "kompromisslosen Kämpfer für soziale Gerechtigkeit". Träger, der sich besonders für den ökologischen Landbau einsetzte, setzte sich unermüdlich für nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz natürlicher Ressourcen ein.
Bisher gibt es keine Informationen darüber, wer seine Nachfolge im Bundesumweltministerium antreten wird. Umweltministerin Steffi Lemke bleibt vorerst im Amt, doch welche Auswirkungen Trägers Tod auf die Arbeit des Ministeriums oder die geplanten Vorhaben im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 haben wird, ist noch unklar.
Der Bundestag wird Träger diese Woche mit einer offiziellen Gedenkveranstaltung ehren. Sein Wirken in der Umweltpolitik, insbesondere im Bereich des Ökolandbaus und des Ressourcenschutzes, hinterlässt bleibende Spuren. Kollegen und Verbandsvertreter betonen seinen Einsatz für ökologische wie soziale Belange.






