07 June 2026, 00:12

Piers Morgan warnt vor Deepfakes: Selbst seine Mutter erkennt Fälschungen nicht mehr

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor Deepfakes: Selbst seine Mutter erkennt Fälschungen nicht mehr

Piers Morgan hat Bedenken hinsichtlich KI-generierter Deepfake-Videos geäußert, die seine Stimme und sein Aussehen nachahmen. Der Moderator gab zu, dass selbst seine eigene Mutter Schwierigkeiten hatte, zwischen echten und gefälschten Aufnahmen zu unterscheiden. Gleichzeitig kritisierte er die SXSW London dafür, einen Kommentator nicht verteidigt zu haben, dem die Einreise nach Großbritannien verweigert wurde.

Morgan sprach kürzlich das wachsende Problem von KI-Imitationen in sozialen Medien an. Er enthüllte, dass seine Mutter von einem Deepfake-Video getäuscht worden war und es nicht von authentischem Material unterscheiden konnte. Der Präsenter räumte zwar ein, dass ihn dies beunruhige, doch derzeit glaube er, in Debatten weiterhin überzeugender zu sein als künstliche Intelligenz.

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Auch die Opernsängerin Katherine Jenkins äußerte ähnliche Sorgen und gestand, dass sie mittlerweile die Authentizität von Inhalten auf Plattformen wie TikTok infrage stelle. Selbst Morgans Kollege Alan Jenkins fiel kurzzeitig auf KI-erzeugte Clips herein, die angeblich aus der Sendung des Moderators stammten.

Das Thema kam auf, als Morgan die SXSW London besuchte, eine Veranstaltung mit über 800 Rednern, Künstlern und Filmvorführungen in dieser Woche. Obwohl die Organisatoren ihre Verpflichtung zur Meinungsfreiheit – einschließlich Morgans Recht, das Festival zu kritisieren – bekräftigten, sahen sie sich mit Kritik konfrontiert, weil sie den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht öffentlich unterstützten. Uygur und sein Neffe Hasan Piker war die Einreise nach Großbritannien verweigert worden, nachdem die Behörden ihren Aufenthalt als „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“ eingestuft hatten. Morgan zeigte sich enttäuscht, dass sich die SXSW London nicht gegen das Einreiseverbot ausgesprochen hatte.

Die Verbreitung von KI-generierten Imitationen hat Persönlichkeiten wie Morgan und Jenkins vorsichtiger im Umgang mit Online-Inhalten werden lassen. Gleichzeitig halten die Debatten über die Meinungsfreiheit an, nachdem Großbritannien Uygur und Piker die Einreise verweigert hat. Die SXSW London betont zwar ihre Rolle als Plattform für vielfältige Stimmen, doch ihr Schweigen zum Einreiseverbot hat Kritik auf sich gezogen.

Quelle