09 May 2026, 16:11

Norwegens Biathlet:innen fliegen per Helikopter zum IBU-Festival – trotz Trainingslager in Lavazè

Plakat für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Norwegens Biathlet:innen fliegen per Helikopter zum IBU-Festival – trotz Trainingslager in Lavazè

Norwegens Biathlon-Team bereitet sich in Lavazè auf die Winterspiele 2026 vor – Hubschrauberflug nach München sorgt für Diskussionen

Das norwegische Biathlon-Team stimmt sich derzeit bei einem Höhen trainingslager in Lavazè auf die Winterspiele 2026 in Antholz, Italien, ein. An diesem Wochenende reist die Mannschaft jedoch nach München – zum LOOP-ONE Festival der Internationalen Biathlon-Union (IBU). Einen Trip, den die Athleten eigenen Angaben zufolge nicht selbst gewählt hätten. Um ihre Trainingsvorbereitungen nicht zu unterbrechen, hat das Team einen Hubschrauberflug organisiert, der rund 14.000 Euro kostet.

Angeführt von Top-Biathlet Sturla Holm Lægreid stand die norwegische Delegation dem Vorhaben zunächst skeptisch gegenüber. Lægreid hatte Bedenken, stimmte aber schließlich zu – angesichts der Bedeutung der Olympischen Vorbereitungen. Die einstündige Flugzeit spart im Vergleich zur Autofahrt mindestens vier Stunden ein und ermöglicht dem Team eine zügige Rückkehr zum Trainingslager.

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Die IBU rechtfertigt den Zeitpunkt des LOOP-ONE Festivals, das im Münchner Olympiapark stattfindet. Man verweist auf den engen Vor-Saison-Kalender, der kaum Spielraum für Änderungen lasse. Das norwegische Team fühlt sich dennoch zum Antreten gedrängt – die Startprämien der IBU decken immerhin die Kosten für den Hubschrauber.

Antholz, Austragungsort der Winterspiele 2026, liegt auf etwa 1.600 Metern Höhe. Die norwegischen Sportler trainieren derzeit in Lavazè, um sich an ähnliche Bedingungen zu gewöhnen. Der München-Besuch stellt eine kurze Unterbrechung ihrer Höhenvorbereitungen dar.

Durch den Hubschraubertransfer verkürzt sich die Reisezeit deutlich, sodass das Training nur minimal beeinträchtigt wird. Die von der IBU finanzierte Fahrt unterstreicht den Spagat zwischen Wettkampfverpflichtungen und Olympiapräparation. Nach dem Festival in München werden sich die norwegischen Biathlet:innen wieder voll auf ihr Höhentraining konzentrieren.

Quelle