Nordische Kombination kämpft um olympische Zukunft – Geiger gibt alles für 2026
Roger AdolphNordische Kombination kämpft um olympische Zukunft – Geiger gibt alles für 2026
Nordische Kombination ist seit 1924 fester Bestandteil der Olympischen Winterspiele – 88 Nationen haben im Laufe der Jahre teilgenommen. Die Beteiligung stieg von nur 16 Ländern in den frühen Austragungen auf 92 bei Peking 2022. Doch die olympische Zukunft der Sportart steht nun auf dem Spiel, denn das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird 2023 eine wegweisende Entscheidung treffen.
Vinzenz Geiger startet als amtierender Gesamt-Weltcup-Sieger in die neue Saison. Im vergangenen Jahr sicherte er sich seinen ersten Titel und bezeichnete ihn als "etwas wirklich Besonderes". Mit Blick auf die Olympischen Spiele 2026 will er in jedem Rennen sein Bestes geben und so Schwung für die Spiele aufbauen.
Die Olympischen Spiele und die Weltcup-Wertung bleiben in dieser Saison seine obersten Ziele. Als Titelverteidiger gibt er zu, Druck zu spüren – sowohl durch die eigenen Ansprüchen als auch von außen. Dennoch konzentriert er sich darauf, in jedem Wettbewerb sein volles Potenzial abzurufen.
Über seine eigene Karriere hinaus äußert Geiger Sorgen um die Zukunft des Sports. Ein möglicher Ausschluss der Nordischen Kombination von den Olympischen Spielen bereitet ihm Kopfzerbrechen, insbesondere mit Blick auf junge Athleten, die auf die Spiele als Plattform für Sichtbarkeit und Motivation angewiesen sind.
Die Entscheidung des IOC im Jahr 2023 wird die Weiterentwicklung der Sportart prägen. Sollte die Nordische Kombination ihren olympischen Status verlieren, könnte dies die Teilnahme und Förderung künftiger Generationen beeinträchtigen. Bis dahin trainieren Athleten wie Geiger weiter mit dem Ziel, 2026 in Bestform zu sein.






