N-Ergie revolutioniert Netzanbindung für erneuerbare Energien ab Mai 2025
Roger AdolphN-Ergie revolutioniert Netzanbindung für erneuerbare Energien ab Mai 2025
N-Ergie führt ab 1. Mai 2025 Flexible Anschlussvereinbarungen (FAV) ein. Diese Vereinbarungen ermöglichen es neuen Anlagen für erneuerbare Energien, sich auch in Gebieten mit bereits ausgeschöpfter Netzkapazität an das Stromnetz anzuschließen. Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Initiative, um die Netzintegration von sauberen Energieprojekten zu beschleunigen.
FAV erlauben es Anlagen mit einer Leistung von über 30 Kilowatt, sich in der Nähe anzuschließen – selbst wenn der Netzausbau noch nicht abgeschlossen ist. Betroffen sind neue Wind-, Biomasse- und Solaranlagen mit Speichersystemen. Allerdings sehen die Vereinbarungen vor, dass die Anlagen während Spitzenzeiten der Solarstromerzeugung vorübergehend keine Energie ins Netz einspeisen dürfen.
Durch das Spitzenlast-Solargesetz können Netzanbindungen nun überbelegt und gefördert werden. Dies unterstützt den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien. N-Ergie, das rund 29.000 Kilometer Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen betreibt, gehört zu den ersten Verteilnetzbetreibern, die FAV einführen.
Das Unternehmen plant zudem, bis 2030 etwa 1,3 Milliarden Euro in neue Leitungen und Umspannwerke zu investieren. Diese Investitionen sollen die Modernisierung und den Ausbau der Netzinfrastruktur vorantreiben.
Die Einführung der FAV ermöglicht es, mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen schneller anzubinden. Gleichzeitig wird so die Netzstabilität in Phasen hoher Stromeinspeisung sichergestellt. N-Ergies Investitionen in den Netzausbau werden die langfristigen Ziele der Energiewende zusätzlich unterstützen.






