Mutares kauft 67 Prozent an zwei chinesischen Automobilzulieferern – und setzt auf Wachstum bis 2025
Stjepan StaudeMutares kauft 67 Prozent an zwei chinesischen Automobilzulieferern – und setzt auf Wachstum bis 2025
Mutares übernimmt 67-Prozent-Beteiligung an zwei chinesischen Automobilzulieferern
Mutares hat den Erwerb einer 67-prozentigen Beteiligung an den beiden chinesischen Automobilzulieferern Hwaseung Special Rubber und Hwaseung Auto Parts bekannt gegeben. Die Transaktion erfolgt über die Tochtergesellschaft Amaneos China und soll die Sparte Automotive & Mobility des Unternehmens stärken. Gemeinsam erzielen die beiden Zulieferer einen Umsatz von über 100 Millionen Euro und beschäftigen an zwei Produktionsstandorten rund 600 Mitarbeiter.
Der Schritt ist Teil der langjährigen "Buy-Build-Sell"-Strategie von Mutares, die in jüngster Zeit zu einer Reihe von Transaktionen geführt hat. Erst in diesem Jahr hatte das Unternehmen die schwedische M3 Group übernommen, während es sich gleichzeitig von Clecim trennte. Durch die Konsolidierung der Geschäftsaktivitäten erhofft sich Mutares Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen in seinem erweiterten Portfolio.
Die finanziellen Auswirkungen dieser Geschäfte werden voraussichtlich am 13. November deutlicher, wenn Mutares seinen Quartalsbericht vorlegt. Investoren zeigen sich bereits abwägend – die Aktie notiert derzeit bei rund 28 Euro, deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von knapp 42 Euro. Eine kostenlose Analyse für Aktionäre ist für den 30. Oktober geplant und soll vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen weitere Einblicke bieten.
Für das Jahr 2025 hat sich Mutares ehrgeizige Ziele gesetzt: Der Konzernumsatz soll auf 6,5 bis 7,5 Milliarden Euro steigen, der Nettogewinn auf 130 bis 160 Millionen Euro. Die jüngsten Übernahmen dürften eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieser Vorgaben spielen.
Die Akquisition festigt die Position von Mutares im Automobilsektor und erweitert gleichzeitig seine globale Präsenz. Aktionäre erhalten in Kürze genauere Informationen darüber, wie sich die Geschäfte auf die Unternehmensperformance auswirken – der Quartalsbericht wird Mitte November erwartet. Die Wachstumsstrategie des Unternehmens bleibt weiterhin auf strategische Zukäufe, operative Verbesserungen und spätere Veräußerungen ausgerichtet.






