Max Eberls harter Sommer: Wie der FC Bayern seine Transferstrategie durchsetzt

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Max Eberls harter Sommer: Wie der FC Bayern seine Transferstrategie durchsetzt

Bayerns Sportdirektor Max Eberl sah sich diesen Sommer mit massivem internen Widerstand gegen seine Transferstrategie konfrontiert. Trotz der Herausforderungen berichtet er nun von einem wachsenden Vertrauen in seine Arbeit – seine Herangehensweise hat nach monatelangen Debatten sogar Respekt bei der Vereinsführung gewonnen.

Anfang des Jahres hatte Eberl mit Xavi Simons bereits persönliche Konditionen für einen möglichen Wechsel nach München ausgehandelt. Doch Bayerns Entscheidung, im Transferfenster ausschließlich Leihgeschäfte anzustreben, vereitelte die Verpflichtung. Simons wechselte stattdessen zu Tottenham Hotspur.

Auch Eberls generelle Transferpolitik stieß auf vehemente Kritik, insbesondere von Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Der Bayern-Legende warf dem Sportdirektor öffentlich Versäumnisse vor, was zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den beiden führte. Hoeneß war nicht der Einzige, der Eberls Kaderplanung ablehnte – der Direktor musste seine Pläne immer wieder verteidigen. Um solche Spannungen künftig zu entschärfen, hat der FC Bayern nun ein neues System eingeführt: Alle sechs Wochen trifft Eberl mit den Top-Entscheidern des Vereins zusammen. In diesen Gesprächen, an denen auch Cheftrainer Vincent Kompany und Technischer Direktor Christoph Freund beteiligt sind, werden sportliche wie strukturelle Themen besprochen. Ziel der regelmäßigen Abstimmungen ist es, die Vereinsführung in zentralen Fragen enger zusammenzubringen.

Eberls beharrliche Haltung trotz des Gegenwinds scheint die Wahrnehmung seiner Arbeit verändert zu haben. Wo früher Reibereien vorherrschten, wird sein Konzept im Verein nun klarer anerkannt.

Die sommerlichen Konflikte haben Eberls Position nicht geschwächt – im Gegenteil: Sein Durchhaltevermögen hat sein Ansehen in der Bayern-Hierarchie gestärkt. Mit dem neuen Diskussionsrahmen will der Klub nun geschlossener in Transfer- und Kaderfragen vorgehen.

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