Landshut testet erstmals Cell-Broadcast-Warnsystem am 12. März 2026
Alexander TextorLandshut testet erstmals Cell-Broadcast-Warnsystem am 12. März 2026
Landshut nimmt am bayernweiten Warnsystem-Test teil – erstmals mit Cell-Broadcast-Nachrichten
Am kommenden Donnerstag beteiligt sich Landshut am landesweiten Probealarm des Bayerischen Meldestellen- und Lagezentrums (BayMLZ). Dabei wird die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme in ganz Bayern überprüft. Erstmals wird auch eine Entwarnung per Cell Broadcast direkt auf Mobiltelefone verschickt.
Der Test beginnt am 12. März 2026 um 11:00 Uhr. In Landshut werden im Rahmen der Übung 17 Sirenen in der Stadt ausgelöst. Neben den Sirenen erhalten die Bürgerinnen und Bürger Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS) sowie – ebenfalls zum ersten Mal – eine Cell-Broadcast-Nachricht auf ihren Handys.
Landshut ist nicht die einzige Region, die an der Übung teilnimmt. Auch der Landkreis Kulmbach, der Landkreis München und Neuburg am Inn sind dabei. Im Landkreis Kulmbach werden 159 Gemeinden in Oberfranken Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge und MoWaS-Warnungen einsetzen. Die meisten Regionen setzen zusätzlich auf Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP – ergänzend zum neuen Cell-Broadcast-System.
Das BayMLZ löst die ersten Warnungen zentral um 11:00 Uhr aus. Die regionalen Behörden schalten dann um 11:15 Uhr weitere Warnmittel manuell hinzu. Die Entwarnung folgt um 11:30 Uhr, ebenfalls per Cell Broadcast. Eine vollständige Liste der teilnehmenden Landkreise und Kommunen ist auf der Website des Bayerischen Innenministeriums einsehbar.
Ziel des Tests ist es, die reibungslose Funktion der Warnsysteme in ganz Bayern zu gewährleisten. Die Bevölkerung in Landshut und den anderen beteiligten Regionen wird Sirenen hören, App-Benachrichtigungen erhalten und Cell-Broadcast-Meldungen auf ihren Handys empfangen. Die Übung endet mit einer offiziellen Entwarnung, die den Abschluss des Probealarms bestätigt.






