17 April 2026, 04:11

Landkreis Landshut ehrt sieben Feldvermesser für jahrzehntelanges Engagement

Schwarz-weißes dekoratives Design mit dem Wort "Ländlich" in fetter Schrift in der Mitte, mit detaillierten Schwüngen und Kurven.

Landkreis Landshut ehrt sieben Feldvermesser für jahrzehntelanges Engagement

Sieben ehrenamtliche Feldvermesser des Landkreises Landshut für jahrzehntelangen Einsatz geehrt

Kürzlich wurden sieben ehrenamtliche Feldvermesser aus dem Landkreis Landshut für ihren langjährigen Dienst ausgezeichnet. Bei der Feier wurden sechs von ihnen für 25 Jahre Engagement geehrt, einer sogar für beeindruckende 50 Jahre ununterbrochene Tätigkeit. Landrat Peter Dreier und Uwe Weid, Leiter der Abteilung Digitalisierung und Vermessung, richteten die Veranstaltung aus, um ihren Beitrag zu würdigen.

Zu den Geehrten zählen Christian Niegel, Josef Zausinger, Quirin Zirngibl, Thomas Ippenberger, Johann Cimander und Georg Spirkl, die jeweils auf 25 Jahre zurückblicken. Albert Frimberger wurde als einziger für 50 Jahre im Amt ausgezeichnet. Die sieben stammen aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises, darunter Velden, Pfeffenhausen, Neufraunhofen, Bodenkirchen und Rottenburg.

Im Rahmen der Feier erhielt jeder Vermesser eine Urkunde, ein persönliches Fotoalbum sowie eine Weinflasche als Geschenk. Landrat Peter Dreier nutzte die Gelegenheit, um die anhaltende Bedeutung ihrer Arbeit zu betonen – selbst in einer Zeit, in der digitale Hilfsmittel immer stärker Einzug halten. Er hob hervor, dass die Ehrenamtlichen unverzichtbar seien, da sie über tiefgreifendes Ortswissen verfügen und das Vertrauen der Bürger genießen.

Aktuell sind rund 250 ehrenamtliche Feldvermesser im Landkreis Landshut im Einsatz. Ihr Fachwissen in Grundstücksgrenzen und ihre enge Verbindung zur Bevölkerung machen sie trotz technologischem Fortschritt unersetzlich. Die Tätigkeit lebt von persönlichen Kontakten und praktischer Erfahrung – Eigenschaften, die keine Maschine ersetzen kann.

Uwe Weid schloss sich den lobenden Worten Dreiers an und würdigte den großen Zeitaufwand und die Präzision, die diese Arbeit erfordert. Die Geehrten wurden als Stützen ihrer Gemeinden beschrieben, die für exakte Unterlagen sorgen und Streitfälle gerecht klären. Ihr Engagement erstreckt sich über Generationen, wobei einige ihre Tätigkeit begannen, als die Methoden noch weit weniger automatisiert waren.

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Die Veranstaltung endete mit dem Hinweis, wie diese Vermesser Tradition und Fortschritt verbinden. Zwar unterstützen moderne Werkzeuge ihre Arbeit, doch der menschliche Faktor – Vertrauen, Erinnerung und Ortskenntnis – bleibt das Herzstück ihres Wirkens.

Die Ehrungsfeier unterstrich den bleibenden Wert der ehrenamtlichen Feldvermesser in Landshut. Ihre kombinierte Erfahrung summiert sich auf über 200 Jahre, wobei Albert Frimberger allein ein halbes Jahrhundert beisteuerte. Der Landkreis setzt weiterhin auf ihr Know-how und beweist damit, dass Gemeinschaftsvertrauen und lokales Wissen nach wie vor von zentraler Bedeutung sind.

Quelle