24 May 2026, 08:12

Krankenhausproteste gegen umstrittenen Gesetzentwurf zur Krankenversicherung

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Krankenhausproteste gegen umstrittenen Gesetzentwurf zur Krankenversicherung

In dieser Woche finden Proteste gegen einen geplanten Gesetzentwurf zur Finanzierung der Krankenversicherung statt. Krankenhausmitarbeiter, Gewerkschaftsmitglieder und Träger kritisieren mögliche Stellenstreichungen und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Im Rahmen der Kampagne sind eine Fotoaktion und ein frühes Treffen geplant, um gegen den Entwurf zu protestieren.

Im Mittelpunkt der Demonstrationen steht ein Gesetzentwurf, der die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung reformieren soll. Arbeitnehmer, Betriebsräte und die Gewerkschaft Verdi warnen, dass die Pläne zu Jobverlusten und einer Absenkung der Arbeitsstandards führen könnten. Auch Krankenhausträger haben sich der Kritik angeschlossen.

Für Donnerstag, 8 Uhr, ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung angesetzt, um die Forderungen der Initiative zu unterstreichen. Die zentrale Botschaft ist klar: Der Bundestag darf das Gesetz nicht in seiner aktuellen Fassung verabschieden. Zu der Veranstaltung wurden auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch und Abgeordnete der Koalition eingeladen.

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Am späten Vormittag, zwischen 9:30 und 10:15 Uhr, folgt eine Fotoaktion im Hörsaal des Pathologiegebäudes in der Reisingerweg. Ziel der Proteste ist es, Druck auf die Abgeordneten auszuüben, den Gesetzentwurf nachzubessern. Mitarbeiter und Gewerkschaftsvertreter befürchten, dass das Gesetz in seiner jetzigen Form Arbeitsplätze gefährdet und die Arbeitsbedingungen verschlechtern würde. Das Treffen und die Fotoaktion sind Teil einer breiteren Initiative, um den Vorschlag zu stoppen.

Quelle