Königin Silvia diskutiert in Berlin über besseren Kinderschutz in Deutschland
Roger AdolphKönigin Silvia diskutiert in Berlin über besseren Kinderschutz in Deutschland
Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einem hochrangigen Runden Tisch zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), bringt Führungspersönlichkeiten aus Politik, Justiz und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten, um den Schutz von Kindern in ganz Deutschland zu stärken.
Der Runde Tisch beginnt um 12 Uhr im Hotel Adlon. Er knüpft an die Ergebnisse des Round Table 2024 an, der zuvor im Schloss Bellevue stattfand, und setzt die Bemühungen fort, bestehende Lücken im Kinderschutz zu schließen. Zu den Teilnehmenden zählt auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die die Initiative unterstützt.
Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), wirkt bei der Organisation der Veranstaltung mit. Die WCFD, 1999 von Königin Silvia gegründet, setzt sich seit Langem für die Rechte und den Schutz von Kindern ein. Die 1943 in Heidelberg geborene Königin ist seit 1976 Königin von Schweden und engagiert sich weiterhin aktiv für den weltweiten Kinderschutz.
Die Teilnehmenden werden praktische Schritte erörtern, um Systeme und Verantwortungsstrukturen zu verbessern. Ziel ist es, aus den Diskussionen messbaren Fortschritt für gefährdete Kinder abzuleiten.
Die Veranstaltung markiert einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen Arbeit der WCFD für den Kinderschutz. Die Ergebnisse des Runden Tisches könnten künftige Politiken und Programme in Deutschland prägen. Die Organisatoren hoffen, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sektoren zu wirksameren und robusteren Schutzmechanismen führen wird.






