KNDS verdoppelt Belegschaft und baut zwei neue Rüstungswerke in Deutschland
Alexander TextorKNDS verdoppelt Belegschaft und baut zwei neue Rüstungswerke in Deutschland
KNDS kündigt massive Ausweitung seiner deutschen Aktivitäten an
Der Rüstungskonzern plant die Eröffnung von zwei neuen Produktionsstandorten und eine deutliche Steigerung der Fertigungskapazitäten bei mehreren zentralen Fahrzeugbaureihen.
Bis 2030 will das Unternehmen seine Belegschaft in Deutschland nahezu verdoppeln – das entspricht der Einstellung von 4.000 bis 5.000 zusätzlichen Mitarbeitenden, um die wachsende Nachfrage zu bedienen.
An einem der neuen Standorte soll die komplette Fertigung von Radfahrzeugen wie dem Boxer stattfinden. Der zweite Standort konzentriert sich auf Schweißarbeiten und orientiert sich damit am Vorbild des Alstom-Schienenfahrzeugwerks in Görlitz.
Zudem strebt KNDS eine deutliche Ausweitung der Produktion bestehender Modelle an. Mittelfristig soll die Stückzahl der Puma-Schützenpanzer verdoppelt, die der Leopard-Kampfpanzer verdreifacht und die der Boxer-gepanzerter Fahrzeuge sowie Artilleriesysteme sogar vervierfacht werden.
Aktuell führt das Unternehmen Gespräche über Partnerschaften und prüft mögliche Standorte für die neuen Werke. Dabei betont KNDS die unveränderte Bedeutung gepanzerter Fahrzeuge – insbesondere mit Verweis auf deren bewährte Rolle im Ukraine-Krieg.
Die Expansion festigt die Position von KNDS als führenden Hersteller gepanzerter Fahrzeuge. Die gestiegene Produktion und die neuen Standorte sollen sowohl militärische Anforderungen als auch das langfristige Wachstum des Unternehmens sichern.






