21 March 2026, 02:12

KNDS plant 20-Milliarden-Börsengang – Europas Rüstungsboom hält an

Plakat mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, die besagt "Mehr als 16 Milliarden US-Dollar in neue Offshore-Wind-Investitionen unter Präsident Biden."

KNDS plant 20-Milliarden-Börsengang – Europas Rüstungsboom hält an

Europas Rüstungsbranche erlebt Boom an Börsengängen

Die europäische Verteidigungsindustrie verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Marktaktivitäten, da mehrere große Unternehmen an die Börse streben. Der deutsche Rüstungskonzern KNDS hat nun Pläne für einen eigenen Börsengang (IPO) im Jahr 2026 bestätigt und peilt dabei eine Bewertung von 20 Milliarden Euro an. Dies folgt auf ein starkes Wachstum in der Branche, darunter ein Anstieg der Marktkapitalisierung von Rheinmetall um 149 Prozent im Jahr 2025.

Die allgemeine Marktlage scheint günstig für Börsengänge im Verteidigungssektor. Aktuelle Beispiele sind die 3,8 Milliarden Euro, die die Czechoslovak Group einsammelte, sowie die Bewertung von Vincorion mit 850 Millionen Euro – beide übertrafen die Erwartungen deutlich.

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KNDS, ein deutsch-französischer Rüstungskonzern, plant seinen Börsengang für 2026 mit dem Ziel einer Bewertung von 20 Milliarden Euro. Das Unternehmen verzeichnet derzeit einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro und einen Auftragsbestand von 23,5 Milliarden Euro. Um die weltweit steigende Nachfrage zu bedienen, will KNDS seine Produktionskapazitäten auf das Zwei- bis Dreifache des aktuellen Niveaus ausbauen.

Die IPO-Pläne des Unternehmens stehen unabhängig von Verzögerungen beim Hauptkampfpanzer-System (MGCS), dessen Einführung sich nun auf 2045 verschoben hat. Dennoch hält KNDS an seinem Zeitplan für den Börsengang im kommenden Jahr fest.

Unterdessen hat Deutschland seine Rüstungsexportverfahren bis zum 15. September 2026 vorläufig vereinfacht. Diese Maßnahme könnte Unternehmen wie KNDS dabei helfen, internationale Aufträge effizienter abzuwickeln. Ein weiterer deutscher Rüstungskonzern, Rheinmetall, sah seinen Marktwert 2025 fast verdreifachen – ein Zeichen für das wachsende Investorenvertrauen in den Sektor. Auch Hensoldt verzeichnete positive Entwicklungen, während detaillierte Zahlen zu KNDS und MBDA der vergangenen fünf Jahre nicht vorliegen.

Der jüngste Erfolg anderer Börsengänge im Verteidigungsbereich deutet auf eine hohe Investorenbereitschaft hin. Sowohl die 3,8 Milliarden Euro der Czechoslovak Group als auch die 850-Millionen-Euro-Bewertung von Vincorion lagen über den ursprünglichen Prognosen und zeigen, dass der Markt neue Emissionen positiv aufnimmt.

KNDS treibt seinen für 2026 geplanten Börsengang mit dem Ziel einer 20-Milliarden-Euro-Bewertung voran. Die Expansionspläne des Unternehmens und der beträchtliche Auftragsbestand spiegeln die wachsende Nachfrage in der Rüstungsbranche wider. Angesichts der vereinfachten Exportregeln in Deutschland und einer günstigen Marktstimmung könnte der Börsengang beträchtliches Investoreninteresse wecken.

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