Klimawandel verlängert Pollensaison – was Allergiker jetzt tun können
Stjepan StaudeKlimawandel verlängert Pollensaison – was Allergiker jetzt tun können
Allergiker leiden unter längeren und belastenderen Pollensaisons durch den Klimawandel
Zwischen 1990 und 2018 verlängerte sich die Pollenflugzeit in Nordamerika um 20 Tage – mit der Folge, dass Betroffene länger und stärker exponiert sind. Doch mit den richtigen Strategien lassen sich die Beschwerden besser in den Griff bekommen.
Pollen ist heute schwerer zu meiden als je zuvor, doch schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen. Wer nach dem Betreten der Wohnung die Schuhe auszieht, Kleidung, die draußen getragen wurde, wäscht und sich vor dem Schlafengehen duscht, reduziert die Pollenbelastung in den Wohnräumen. Auch Haustiere tragen Pollen ins Haus – sie nach Ausflügen abzuwischen oder zu baden, verringert die Exposition zusätzlich.
Medikamente spielen eine zentrale Rolle bei der Linderung der Symptome. Antihistaminika mildern juckende Augen und laufende Nasen, während kortisonhaltige Nasensprays gegen Verstopfung und Nasennebenhöhlenentzündungen wirken. Abschwellende Nasensprays helfen zwar schnell, sollten aber maximal fünf Tage lang angewendet werden. Um die Wirkung von Nasensprays zu optimieren, sollte der Kopf leicht nach vorne geneigt und das Spray in Richtung Ohr gesprüht werden.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Identifizieren der persönlichen Allergieauslöser. Wer bekannte Reizstoffe meidet und Verhaltensanpassungen mit den passenden Behandlungen kombiniert, kann seine Beschwerden besser kontrollieren.
Längere Pollensaisons und höhere Belastungen erfordern heute mehr Aufwand bei der Allergiebewältigung. Doch wer vorbeugend handelt – etwa durch die Reduzierung von Pollen in Innenräumen, den richtigen Einsatz von Medikamenten und das Meiden von Auslösern –, kann die Symptome wirksamer lindern. Mit dem richtigen Ansatz wird der Umgang mit Allergien deutlich leichter.






