Kirchenschließungen in Garmisch-Partenkirchen: Finanznot zwingt zu radikalen Schritten

Kirchenschließungen in Garmisch-Partenkirchen: Finanznot zwingt zu radikalen Schritten
Großes Interesse an den drei Fragezeichen
Verhandlungen über die Zukunft der evangelischen Kirchen in Grainau, Burgrain und Oberau laufen
14. Dezember 2025
Stichworte: Finanzen, Wirtschaft, Immobilien
Die evangelische Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen bereitet die Schließung von drei ihrer sechs Aktien vor – bedingt durch sinkende Mitgliederzahlen und steigende Kosten. Gleichzeitig laufen Pläne für den Bau von Wohnraum in der Nähe der Christuskirche in Garmisch; die rechtlichen Schritte dazu sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Maßnahmen sind Teil umfassender Bemühungen, die Zukunft der verbleibenden kirchlichen Immobilien langfristig zu sichern.
Die Entscheidung, die Kirchen in Grainau, Burgrain und Oberau zu schließen, folgt auf jahrelange finanzielle Belastungen. Allein die jährlichen Unterhaltskosten für die Kirche in Grainau belaufen sich auf 3.500 Euro – eine Summe, die sich die Gemeinde nicht mehr leisten kann. Rückläufige Besucherzahlen in den Gottesdiensten haben den Druck zusätzlich erhöht, die Strukturen zu straffen.
Die Schließungen und Umnutzungen markieren einen tiefgreifenden Wandel für die Kirchengemeinde. Durch die Reduzierung der Kirchengebäude will sie ihre Finanzen konsolidieren und die Ressourcen auf nachhaltige Projekte konzentrieren. Über die künftige Nutzung der betroffenen Gebäude werden die laufenden Verhandlungen entscheiden.

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